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Geldern
Blumen und Käse auf dem "Markt der Möglichkeiten"

Geldern. "Ich bin hier noch nie gewesen, deshalb ist alles neu", sagt Helmut Singer, der in Hamburg ein Reiseunternehmen betreibt. "Anregungen schaffen immer neue Ideen, die Käseherstellung in Kerken und die Blumen in Straelen waren sehr interessant", erzählt er von seinen Eindrücken. Mit 95 weiteren Busunternehmern aus Deutschland und den Beneluxländern unternahm er eine zweitägige Rundreise am Niederrhein. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. Zum Abschluss begrüßte der Weezer Bürgermeister Ulrich Franken die Gäste im neuen Bürgerhaus, wo sich 16 Kommunen des Kreises im "Markt der Möglichkeiten" präsentierten und informierten, welche sehenswerten Ziele es gibt. Von Antje Thimm

"Wir machen das jetzt zum fünften Mal, und die große Resonanz ist wirklich erfreulich", sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Hans-Josef Kuypers. Er dankte auch den Unternehmern: "Sie haben dazu beigetragen, dass die Übernachtungszahlen im Kreis Kleve die 900.000-Grenze überschritten haben." Als Gäste erlebten die Bus- und Reiseunternehmer ein buntes Programm. "Der historische Ortskern von Wachtendonk ist ein interessantes Ziel", berichtet Karin Klein von "Piccolonia" aus Köln. "Gut organisiert und informativ" fand Petra Gössling vom Ruhr-Reisedienst aus Essen die Veranstaltung. Neu entdeckt habe sie Issum, wo ein Ostermarkt und die Synagoge besichtigt wurden. Um zum Beispiel eine Tagesfahrt zu planen, sei es sehr hilfreich, wenn man vorher mal an Ort und Stelle gewesen ist, erläutert sie. Zielgruppe sind auch Reiseveranstalter aus den Niederlanden und Belgien. Albert Koetsier aus dem niederländischen Munspeet war Busunternehmer, heute arbeitet er für ein Reisebüro. Auf Niederländisch bedankte er sich bei Kuypers und den Wirtschaftsförderern. 100 bis 120 Gäste bringt er pro Woche an den Niederrhein. Ausdrücklich lobte auch Carsta Erdmann aus Zepernick in Brandenburg die Veranstaltung. "Wenn man in großen Städten lebt, sind die kleinen Städtchen reizvoll", so Walter Müller aus Oldenburg. Blumen und Käseherstellung - das waren auch seine Favoriten. Hans-Josef Kuypers zeigte sich zufrieden. "Das ist nur möglich, weil alle Kommunen und Touristiker gut zusammengearbeitet haben", betont er.

Quelle: RP
 
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