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Straelen
Bofrost produziert jetzt Energie, Kälte und Wärme

Straelen. Die Firma Bofrost hat ihr eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen. Es macht die Zentrale unabhängiger in Sachen Energieversorgung, verringert den Kohlendioxid-Ausstoß und spart Ressourcen - und die Anlage versorgt sowohl die Heizsysteme für die Büros als auch die Kälteanlagen der Tiefkühlhäuser.

Durch das BHKW kann das Unternehmen künftig seinen Kohlendioxid-Ausstoß senken und rund 60 Prozent des benötigten Stroms am Standort Straelen selbst produzieren "Das BHKW ist ein weiterer Baustein unserer ökologischen Verantwortung", sagt Dirk Zantow von Bofrost. Wegen des Umweltaspektes sei die Investition von insgesamt 2,2 Millionen Euro mit 100.000 Euro vom Land subventioniert worden.

Ein BHKW produziert gleichzeitig Strom und Wärme. Das Besondere beim Bofrost-BHKW: Ein Absorber wechselt die Wärme in Kälte um. Die Kälteleitungen des Absorbers sind mit der Kälteanlage verbunden und kühlen somit die Kühlhäuser. Wärme wird zudem für Heizung und Warmwasser genutzt. Die Leistung der mit Gas betriebenen Anlage beträgt 776 Kiklowatt - das ist etwa der Bedarf einer Wohnsiedlung oder eines Hallenbads.

Mit dem BHKW und dem neuen Tiefkühllager 8 hat Bofrost viel in die Modernisierung investiert. Das soll auch ein Bekenntnis zum Standort sein, heißt es.

Quelle: RP
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