| 14.41 Uhr

Brand in Kerkener Flüchtlingsheim
Ermittler setzten Verdächtige auf freien Fuß

Brandstiftung in Flüchtlingsheim in Kerken: Verdächtige auf freiem Fuß
Im Flüchtlingsheim in Aldekerk hat es einen Brand gegeben. FOTO: Thomas Binn (binn)
Kerken/Krefeld. Nach dem Brand im Flüchtlingsheim in Aldekerk sind die beiden Verdächtigen, eine Frau und Mann, wieder auf freiem Fuß. Ob sie für das Feuer verantwortlich sind, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar.

Wie die Polizei am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte, wurden die Verdächtigen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, weil kein Haftgrund vorliegt. "Die beiden haben einen festen Wohnsitz. Es besteht weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr", sagt eine Sprecherin der zuständigen Polizei aus Krefeld. Ob die Verdächtigen für die das Feuer verantwortlich sind, sei noch unklar. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Ein Mann (24) und eine Frau (36) wurden nach dem Brand am Montag festgenommen. Sie stehen unter Verdacht, in der Nacht zu Dienstag im Flur des Flüchltingsheim um 4 Uhr nachts einen Teppich im Flur angezündet zu haben. Die Polizei hatte die Verdächtigen in der Nacht in der Nähe des Flüchtlingsheims angetroffen. Da die beiden Verdächtigen, die alkoholisiert waren, offenbar widersprüchliche Angaben machten, nahm die Polizei sie fest. Da die beiden Aldekerker, die alkoholisiert waren, offenbar widersprüchliche Angaben machten, nahm die Polizei sie fest. 

Beim Eintreffen des ersten Löschzuges der Feuerwehr hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Sie standen, teilweise hustend, auf der Straße. Zwei Männer (31 und 32 Jahre alt) mussten mit dem Rettungswagen wegen leichter Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Kind (4) wurde später ins Spital gefahren. Es hatte ebenfalls den giftigen Qualm eingeatmet und wurde leicht verletzt. 

 

 

 

 

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