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"Bubbleball" - neuer wilder Freizeitspaß

Geldern: "Bubbleball" - neuer wilder Freizeitspaß
Voller Körpereinsatz ohne Blessuren - das ist bei Bubbleball möglich. FOTO: Seybert
Geldern. Einfach mal beim Fußball ausgelassen den Gegenspieler umrempeln, ohne dass sich jemand verletzt? Das neue "Bubbleball"-Spiel gibt die Chance dazu. Es wird nun im Waldfreibad Walbeck erstmals angeboten. Von Christoph Kellerbach

Roman Hergarden (22) und Vitalij Dering (27) stehen sich gegenüber. Beide tragen einen großen aufgeblasenen Plastikball, einen Bubbleball. Der reicht vom Kopf bis knapp zu den Knien, so dass sie noch laufen können, denn beide wollen den Fußball am jeweils anderen vorbeibringen. Plötzlich prescht Vitalij vor, stößt Roman um. Der fällt, federt durch den Bubbleball wieder ab und macht so einen mehr oder weniger kleinen Salto, während Vitalij an ihm vorbeizieht und den Ball im Netz versenkt. Tor!

"Ich war auch erst kritisch, ob diese Bubbleball-Sache gut ist, aber als ich es dann ausprobiert habe, war ich richtig begeistert", erklärt Vitalij Dering aus Straelen, der zusammen mit Roman Hergarden aus Kevelaer vor kurzem "Buba-Bubbleball" gegründet hat. Das ist ein Verleih, der die gesamte Ausrüstung für ein Match mit bis zu zwölf Mitspielern bereitstellen kann. Doch wie kamen die Beiden auf die Idee? "Ich habe das mit den Bubbleballs zuerst vor einem halben Jahr gesehen und direkt gedacht, dass das sicher auch hier in der Gegend gut laufen wird. Gesagt, getan. Wir haben zusammengelegt, die verschiedenen Materialien wie die Bälle und das aufblasbare Spielfeld aus Amerika importiert."

Auch viele Freunde und Bekannte, die sie erst einmal zum Testen einluden, standen den Bubbleballs erst skeptisch gegenüber, aber waren schnell angetan von dem wilden Spielerlebnis: "Wenn man einmal darauf klarkommt, ist es richtig witzig", findet Pia Kählert (21). "Doch man muss sich beim ersten Mal richtig überwinden, sich fallen zu lassen, denn wenn man so umgerempelt wird, dann ist das schon ziemlich ungewohnt. Aber da einem dank der Bubbleballs nichts passiert, hat man schnell seinen Spaß daran."

Leonard Mateescu (21) war auch überrascht, "denn ich dachte, so als Fußballer hat man das schnell drauf, aber falsch gedacht. Wenn man in den Bällen steckt, sieht man nicht so viel, und man muss erst einmal den Impuls haben, wirklich in die anderen Spieler hineinzurennen."

"Die Bubbleballs können kaum platzen, sind total wasserabweisend und einfach in der Handhabung", verrät Roman Hergarden. "Was die eigentlichen Spiele angeht, so gibt es auch verschiedene Variationen. Bubble-Sumo, Giga-Ball oder andere Regeln, wenn mal nicht so viele Leute auf dem Feld sind. Das einzige Foul ist, wenn man jemanden von hinten wegschubst, ansonsten heißt es: Einfach drauf!"

Hergarden und Dering sehen die Attraktivität ihres Angebots darin, "dass man eben bei Feiern oder Junggesellenabschieden mal etwas anderes machen kann. Man ist aktiv und muss sich auch anstrengen, aber schafft gleichzeitig Team-Moral und Zusammenhalt." Solange man eine ausreichend große Grasfläche oder Halle hat, steht dem Spaß nichts mehr im Weg.

Bislang gibt es allerdings die Ausnahme, dass nur Personen bis 150 Kilo und über 1,40 Meter mitspielen dürfen, "aber Bubbleballs für Kinder sind in der Planung", so Hergarden. Wer einmal die ausgelassene Spielmöglichkeit selbst erleben will, der hat am Samstag, 5. August, die Chance dazu. Bevor am Abend die "karibische Nacht" im Waldfreibad Walbeck stattfindet, ist nämlich das Team vom "Buba Bubbleball" bereits den Tag über mit seinem Spielfeld vor Ort.

Mehr Informationen zur Vermietung gibt es unter www.buba-bubbleball.de, bei Facebook sowie direkt per Telefon unter 0157 89229688.

Quelle: RP
 
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