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Wachtendonk
Bunte Bilder aus Haarfarbe für den guten Zweck

Wachtendonk. Zu Gunsten des Familienhauses in Münster haben die beiden Friseure Franz-Josef Ruyters und Maddy Gielen gemalt.

Da blieb einiges übrig an Farbe. Beim Haarefärben und beim Strähnchenmachen. Was tun mit den ganzen Resten, statt sie wegzuwerfen? Franz-Josef Ruyters hatte eine Idee: Warum nicht für Kunst verwenden? Der Friseurmeister aus Wachtendonk fand in seiner Friseurin Maddy Gielen eine kreative Mitstreiterin. Und so sind sie nun fertig, zwei Bilder, die mit Haarfarben angefertigt wurden.

Sie zeigen farbige Flächen, die von breiten weißen Linien getrennt werden. "Die Linien erreichten wir, weil wir deren Verlauf beim Malen mit Malerkrepp abgedeckt hatten", erklärt Ruyters die ungewöhnliche Vorgehensweise.

Die beiden jeweils etwa 20 mal 30 Zentimeter großen Bilder malten sie nicht zum Selbstzweck. Sie sollen einer guten Sache dienen, der finanziellen Unterstützung des Familienhauses in Münster. Dort werden krebskranke Kinder und ihre Angehörigen betreut, und Ruyters engagiert sich schon seit Jahren für diese Einrichtung. Die Gemälde sollen zu Gunsten des Familienhauses versteigert werden, und zwar während des Frühlings- und Ostermarktes in Wachtendonk am Sonntag, 13. März. Interessenten können zu Ruyters' Friseurmuseum im Haus Feldstraße 15 kommen. Bis um 17 Uhr können dort Gebote abgegeben werden. Natürlich hofft Ruyters auf einen möglichst hohen Erlös.

An der neuen Art des Malens haben Ruyters und Gielen Gefallen gefunden. Das nächste Bild ist bereits in Arbeit. Es zeigt eine Skyline. Dann kommen neben Haarfarben auch Tapetenreste zum Einsatz.

(kla)
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