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Geldern
CDU: Ins "neue Lüßfeld" nicht über Dreihöfeweg

Geldern. Die CDU will den Dreihöfeweg in Veert für die Einfahrt in den Ort hinein sperren, wenn die großen, freien Flächen drum herum wie geplant unter dem Titel "Wohnbebauung Lüßfeld" mit Wohnhäusern gefüllt werden. Der Dreihöfeweg soll nur für den aus Veert abfließenden Verkehr geöffnet werden, schlägt die CDU in einem Antrag vor.

Der Weg müsste dafür nicht direkt zur Einbahnstraße werden. Es werde "zu prüfen sein, bis zu welcher Stelle gegenläufiger Verkehr sinnvoll und realisierbar ist, allerdings darf es keine Zufahrt von der Kapellener Straße geben, es soll und darf von dort aus kein Abkürzungsverkehr durch Veert entstehen", führen die Christdemokraten aus. "Die Erschließung für den abfließenden Verkehr halten wir für unabdingbar, um die Ausfahrt Grunewaldstraße/Klever Straße aus Veert heraus zu entlasten, Staus zu Hauptzeiten auf der Klever Straße zu minimieren wie auch bestehende Abkürzungsverkehre durch Petersfeld aufzuheben. Hier kann eine Lösung geschaffen werden, die bereits seit den 80er Jahren in verschiedenen Verkehrskonzepten diskutiert wird, leider jedoch nie umsetzbar war." Die verkehrliche Erschließung innerhalb des Baugebietes soll dafür nach den Vorstellungen der Christdemokraten "weitgehend auf den Dreihöfeweg ausgerichtet" werden. Denn die "innere Erschließung im südlichen Bereich der Bebauung über die Straßen Am Lüßhof und Booshof sind aus unserer Sicht für die neu entstehenden Verkehre in ihrem aktuellen Ausbau nicht qualifiziert", meint die CDU.

Nutzungseinschränkungen der Veerter Sportanlagen sollen durch den Bebauungsplan ausgeschlossen werden. Dahinter steckt die Sorge, dass Anwohner sich beispielsweise später über Lärm vom Fußballplatz beschweren könnten. Der Betrieb auf den Sportanlagen dürfe "durch die geplante Bebauung keinerlei Einschränkungen erfahren". Dieser Punkt sei unbedingt von Anfang an in die planungsrechtlichen Vorgaben einzuarbeiten.

Für den Bereich, in dem Veerter Dorfstraße, Grunewaldstraße, Hülspassweg und In het Veld zusammenlaufen, soll eine verbesserte Trassenführung geprüft werden - beispielsweise eine "Abflachung des Kurvenradius", um "diesen Gefahrenpunkt bei querenden Verkehren ebenso zu minimieren wie auch die Ausfahrtssituation vom Parkplatz der Volksbank zu verbessern".

Ferner spricht sich die CDU dafür aus, dass es nicht, wie bislang geplant, zwei unterschiedliche Bauleitplanverfahren geben soll, sondern nur einen einzigen Bebauungsplan. "Die angesprochene Problematik, dass der bestehende Flächennutzungsplan die Umsetzung eines Bebauungsplanes erschweren oder gar verhindern könnte, sehen wir nicht", begründen die Christdemokraten. Es gebe verschiedene Wege, um eventuelle Widersprüche zwischen Flächennutzungsplan und Bebauungsplan aufzulösen.

Quelle: RP
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