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Geldern
Christlicher Krankenhausdienst feiert 40-Jähriges

Geldern. Sie erfüllen ihre Aufgabe unauffällig und diskret. Die Männer und Frauen des Christlichen Krankenhausdienstes (CKD) gehen von Patientenbett zu Patientenbett, geben ein Faltblatt weiter, wünschen "Gute Besserung". Manchmal entsteht ein Gespräch. Dafür nehmen sich die Ehrenamtlichen immer Zeit. Sie haben ein offenes Ohr, machen Mut, halten die Hand. Seit 40 Jahren besteht diese CKD-Gruppe im Gelderner Krankenhaus. Freiwillige Helfer, die sich der Nächstenliebe verschrieben haben. Anlässlich des Jubiläums würdigten Ehrengäste und Festredner das uneigennützige Handeln der vergangenen Jahrzehnte.

Der Kaufmännische Direktor Christoph Weß sagte: "Danke dafür, dass sich in 40 Jahren mehr als 50 Frauen und Männer ehrenamtlich für unser Haus engagiert haben. Ihre Arbeit erfordert ein hohes Maß an Empathie und Geduld. Ich bin sicher, dass Sie häufig das Erlebte, die Ängste und die Sorgen der Patienten mit nach Hause nehmen. Davor habe ich große Hochachtung." Weß wünschte sich, dass die Gruppe diese wichtige Aufgabe für das Krankenhaus noch lange wahrnehmen kann.

Auch die Kuratoriumsmitglieder Dr. Rolf Kolb, Vorsitzender der Stiftung St.-Clemens-Hospital, und Bürgermeister Sven Kaiser, der dem Gremium als Vertreter der Stadt angehört, lobten das Engagement der ehemaligen und aktiven CKD-Mitglieder.

"Das Ehrenamt", so Kaiser, "ist für das Allgemeinwohl von enormer Bedeutung." Im Namen des gesamten Kuratoriums bedankte sich Kolb bei den Helfern, denen er je einen Gutschein für den Basar des Inner-Wheel-Clubs überreichte. "Weil der Mensch den Menschen braucht" - unter diesen Leitsatz stellte Heinrich Verweyen, der heute gemeinsam mit Ursula Schmitz den CKD in Geldern leitet, seinen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre. Die Gruppe wurde 1975 von Maria Fischenich gegründet. 1984 übergab sie die Leitung aus privaten Gründen an Marlis Kolb.

Mit ihr änderte sich der Schwerpunkt. Man konzentrierte sich nun auf die Krankenbesuche, bot das Gespräch an und nahm sich Zeit für den Patienten. Für die kleinen, hilfreichen Dienste gründete sich eine neue Gruppe: der Patientenbegleitdienst, der ebenfalls bis heute im St.-Clemens-Hospital aktiv ist.

Quelle: RP
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