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Geldern
Culturkreis startet mit Blues durch

Geldern: Culturkreis startet mit Blues durch
"Little Roger & The Houserockers" sind am 20. Januar zum Auftakt des Culturkreis-Konzertjahres zu Gast an der Dieselstraße. Aus den Niederlanden kommt die Formation "Uncle Jimmy" am 17. November. FOTO: Little Roger & The Houserockers.
Geldern. Für das kommende Jahr sind im "Gasoline Blues Club" an der Dieselstraße drei Konzerte geplant. Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus Kopenhagen. Und Auftritte preisgekrönter junger Bands aus den Niederlanden. Von Michael Klatt

Alle Karten weg, alle zufrieden, keine negativen Stimmen gehört - kurz und bündig und, vor allen Dingen, positiv fällt das Fazit vom Culturkreis Gelderland nach der Konzertpremiere im "Gasoline Blues Club" aus. Die Auftritte von Ralph de Jong sowie Meena Cryle und der Chris-Fillmore-Band ließen die einjährige Pause vergessen und nahtlos an alte lange Musiknächte anknüpfen. Deshalb starten die Verantwortlichen jetzt durch. Das Programm für das nächste Jahr steht.

Den Auftakt macht erneut ein Doppelkonzert. Am 20. Januar um 20.30 Uhr kommen "Little Roger & The Houserockers" in den Konzertsaal an der Dieselstraße. Sie widmen sich ganz ihrer Liebe zum Blues, speziell dem Blues und Boogie der 40er und 50er Jahre. Die Band unterscheidet sich von anderen Retrobands durch ihre dynamische Live-Show, die das Publikum in Clubs oder auf Festivals mit müden Beinen, wunden Händen und einem Lächeln im Gesicht zurücklässt. Als zweite Formation ist "Well-Bad" zu Gast. Die Band hat im September ihr drittes Album, "The Rotten", veröffentlicht. Der 27-jährige Hamburger Sänger und Songwriter Daniel Welbat hat eine markante Kratzstimme. Gepaart mit dem schmutzig-rohen Sound seiner fünf Bandkollegen kreiert er einen kauzigen Stilmix, der Bluesfeeling pur in die Jetztzeit transportiert und keine Genregrenzen kennt. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 21 Euro.

Mit Thorbjørn Risager ist am 10. März ab 20.30 Uhr ein alter Bekannter auf der Bühne. Er kommt mit der Band "The Black Tornado". Mit "Change My Game" vom Januar 2017 hat Risager die Messlatte noch einmal ein Stück höher gelegt als beim hochgelobten und preisgekrönten "Too Many Roads" von 2014. Die Kopenhagener Formation hat sich neue kreative Gründe erschlossen, probiert neue musikalische Richtungen aus und liefert auf dem mittlerweile elften Album ein ganzes Bündel kühner Songs ab, die direkt und eingängig und zugleich reich an tieferer Bedeutung sind. 22 Euro kosten die Eintrittskarten im Vorverkauf, 25 Euro an der Abendkasse.

Ein Doppelkonzert gibt es auch zum Culturkreis-Finale für 2018 am 17. November ab 20.30 Uhr. Unter Einflüssen von Deep Purple, Led Zeppelin und den Black Crowes macht "Uncle Jimmy" Bluesrock, wie man ihn sich nur wünschen kann. Kraftvolle Drums, ein tragender Bass, bluesige Gesangslinien und virtuose Gitarren- und Hammond-Solisten lassen einen überwältigenden Sound entstehen. Die vier jungen Niederländer stecken die rockenden 1970er Jahre in eine neue Jacke. Im Blues-Universum gehört die niederländische Band "King of the World" zu den aktuellen Zentralgestirnen. Fünf Blues-Awards heimste die Band bereits ein. Seit der Gründung 2012 ging es für die Gruppe ständig bergauf. Ihr jüngstes Album "Cincinnati" hat die Band mit dem amerikanischen Produzenten Erwin Musper aufgenommen, dem schon David Bowie, Mick Jagger und Van Halen vertrauten. Herausgekommen ist eine Platte mit Eigenkompositionen, die dem Gitarristen Erwin Java, Schlagzeuger Fokke de Jong, dem Hammond-Organisten Govert van der Kolm sowie Bassmann und Lead-Sänger Ruud Weber Raum geben, ihre individuelle Weltklasse zu zeigen, und gleichzeitig die besondere musikalische Verbindung der vier Musiker zum Vorschein bringen. Karten kosten im Vorverkauf 15, an der Abendkasse 18 Euro.

Wer sich Karten für alle drei Termine sichert, kann sparen. Alles zusammen ist bis zum 13. Januar zum Vorverkaufspreis von 50 Euro erhältlich. Die Tickets gibt es im Internet auf der Seite www.culturkreis-gelderland.de oder bei Bücher Keuck auf der Issumer Straße in Geldern.

Quelle: RP
 
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