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Geldern
Das sagen die Parteien zur Umwandlung

CDU Es gebe - während noch laufender Überlegungen - derzeit eine "eindeutige Tendenz" für die Umwandlung, so Fraktionschef Karl-Heinz Lorenz. Dass die Gesamtschule aber am Ende wegen zu wenig Schülern für die Oberstufe nicht funktioniere, gelte es auszuschließen. Das wäre "das Schlimmste, was uns passieren könnte".

SPD Man sei offen für die Umwandlung "unter der Voraussetzung, dass sich die Problematik der Oberstufenbildung schulrechtlich regeln lässt", so Fraktionschef Andreas van Bebber. Vielleicht könne die Oberstufe ja verzögert gegründet werden, so dass die heutigen Sekundarschüler fürs Abitur eben doch zum Gymnasium wechseln würden. Denen sei nie versprochen worden, dass das nicht nötig sei.

Grüne Man glaube nicht an schlechtere Chancen für junge Leute mit Sekundarschul-Abschlüssen, sagt Fraktionssprecher Wieland Fischer. "Wir glauben, dass sich die Ausbildungsbetriebe hier in der Region nicht pauschal an so einem Etikett entlanghangeln. Die haben konkrete Vorstellungen von den Schulen." Zugleich betrachte man eine Neugründung der Gesamtschule mit frischem Konzept als Chance.

FDP Der Wunsch der Eltern sei nachvollziehbar, so Fraktionschef Alexander Alberts: "Dem wollen wir uns auch grundsätzlich nicht verschließen." Es sei aber noch unklar, welche Vorteile oder Hürden es für Umwandlung oder Neugründung gebe. Die FDP werde "den Weg wählen, der rechtssicherer ist".

Unabhängige Linke Die politische Abwägung des Für und Wider müsse noch stattfinden, betont Fraktionschef Markus Peukes. Man habe aber keine grundsätzlichen Einwände gegen eine Umwandlung, es habe auch "sehr positive Gespräche" mit Elternvertretern gegeben.

Quelle: RP
 
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