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Geldern
Der Barbara-Treff in Geldern ist feierlich eröffnet

Geldern. Zur Eröffnung der Räumlichkeiten an der Vernumer Straße 25 sind nicht nur die Bewohner des Barbaraviertels gekommen. Auch viele Vertreter aus der Politik ließen es sich nicht nehmen, dem gemeinnützigen Verein "bib" zur Einweihung einen Besuch abzustatten. Von Anke Kirking

Zunächst sprach das Gründungsmitglied Friedhelm Appel einen Segen. Als Pastoralreferent verbindet er hier die geistliche Seite mit dem offenen Charakter des Bürgertreffs, der ausdrücklich überkonfessionell und generationenübergreifend ist. Bürgermeister Ulrich Janssen stellte fest: "Manchmal ist es gut, zu warten. Denn jetzt gibt es für den Barbara-Treff auch die passenden Räumlichkeiten mitten im Barbaraviertel. Die Stadt wird alsbald Mitglied im Verein werden und das aus der Überzeugung heraus, dass es richtig und gut ist, was hier an Arbeit getan wird. Und zwar für Jung und Alt."

Auch Hejo Eicker, hier als Vereinsmitglied anwesend, berichtete über die Angebote die schon im Vorfeld gelaufen sind (die Spielplatzverschönerung am Edeka Markt, die RP berichtete) und hofft auf ein Zusammenwachsen der Generationen im Barbaraviertel mit und durch den Verein und seine Räumlichkeiten. Vorstandsmitglied Hermann Hengstermann machte noch einmal deutlich, warum es so wichtig ist, dass es das Barbaraviertel und nicht das Barbaragebiet heißt: "Durch die Nennung Viertel wird das Selbstbewusstsein der Menschen hier ganz klar gestärkt. Es ist kein Gebiet, sondern ein Viertel, in dem schon viele gute Sachen geschehen. Natürlich auch Dinge, die wir noch verbessern können, dabei soll das "bib" helfen."

Der Verein "bib" möchte Gemeinschaft erleben, Freude an gemeinsamen Unternehmungen schaffen, gemeinsame Freizeit gestalten, neue soziale Netzwerke schaffen und das Miteinander stärken. Was sich für Angebote daraus ergeben, kann sich sehen lassen: Handarbeit und Unterhaltung in Englisch, Gesprächskreis zu philosophischen Themen oder auch ein offenes Kaffee.

Wie der Zusammenhalt im Barbaraviertel ist und ob der Verein gut aufgestellt ist, zeigte sich bei der Einweihung zum Beispiel unter anderem auch an der reichhaltigen Kuchenauswahl. Immer mehr Kuchenspenden trafen im Laufe der Zeit ein. Auch muslimische Gäste, die ja zur Zeit den Fastenmonat Ramadan begehen, haben es sich nicht nehmen lassen, eine Spende vorbei zu bringen.

So bleibt für den Verein zu hoffen, dass sich die Mitgliederzahlen von aktuell 78 auf noch weit über 100 steigern wird. Denn aus den Mitgliederbeiträgen (1 Euro im Monat für Personen und 10 Euro für Vereine) finanziert sich das bib und somit auch seine wertvolle Arbeit und die so dringend benötigten Räumlichkeiten, die bei der Eröffnung schon so einen großen Anklang gefunden haben.

Quelle: RP
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