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Geldern
Der Kindergarten St. Lucia feiert die 50

Geldern. Zum runden Geburtstag wurden in der Walbecker Kita auch noch neue Räume eingeweiht. Von Yvonne Theunissen

Unter dem Motto "Gott baut ein Haus, das lebt" stand der Wortgottesdienst, mit dem Pfarrer Arndt Thielen das Kindergartenfest der katholischen Kindertagesstätte St. Lucia in Walbeck eröffnete. Bei strahlendem Sonnenschein gab es viel zu feiern: das 50-jährige Bestehen der Kita im aktuellen Gebäude, die Einweihung der Räumlichkeiten für die U-Drei-Betreuung und das neu gestaltete Außengelände.

Zunächst begrüßte Leiterin Gerda Aben kleine und große Besucher und dankte allen, die sich in den vielen Jahren in irgendeiner Weise für den Kindergarten eingesetzt haben: "Seit 50 Jahren gehen hier täglich viele Menschen ein und aus und werden geprägt durch die Begegnungen. Ein Stück des Weges gehen wir gemeinsam. Danke an alle Kinder. Ohne Euch gäbe es dieses Fest nicht."

Dass zum erfolgreichen Bestehen einer Kita weitere Elemente nötig sind, wurde während des Gottesdienstes symbolisch dargestellt. Kinder, Erzieher, Eltern und Geistliche errichteten aus Steinen eine Wand, wobei jeder Stein eine "Interessensgruppe" darstellte: die Kirchengemeinde Maria Magdalena als Träger, das Erzieher-Team, Eltern, Kinder, Schutzengel und schließlich Gott. Thielen sagte: "Ein Haus aus lebendigen Steinen, das ist auch hier vor Ort." Dann weihte er die neuen Räumlichkeiten ein.

Im Rahmen der Neugestaltung des Außengeländes musste der marode alte Kirschbaum gefällt werden. Sein Stamm diente nun als erinnerungsträchtiger Altar. Vom Träger St. Maria Magdalena erhielt der Kindergarten nun einen neuen Kirschbaum, der von den Kindern begeistert in Empfang genommen wurde, nicht zuletzt, weil er mit vielen Fruchtgummi-Kirschen geschmückt war.

50 Jahre Kindergarten: Eine lange Zeit mit vielen Erinnerungen, von denen eine umfangreiche Fotoausstellung erzählte. Dennoch ist der Blick auch in die Zukunft gerichtet. Nach dem Gottesdienst stiegen Luftballons in den Himmel, bunt und somit genauso vielfältig wie die Kinder im Kindergarten. Daran hingen farbenfroh gestaltete Karten von Kindern, Familien und Team. "Das sind Gedanken, Wünsche und Zukunftsvisionen", erklärte Gerda Aben. "Das Steigenlassen der Luftballons symbolisiert, dass es bei uns auch in Zukunft weitergeht. Wir bleiben offen für Neues. Dabei stehen die Kinder immer im Mittelpunkt." Das Kindergartenfest wurde schon jetzt zu einem Höhepunkt des Jahres mit Spielen, Erinnerungen und dem Besichtigen der neuen Räume. Aber, so Aben: "Wir bleiben nicht in der Vergangenheit stecken, sondern denken an die Zukunft."

Quelle: RP
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