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Geldern
Diakonische Dienste ziehen an den Ostwall

Geldern. Die Mitgliederversammlung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve traf Ende Oktober eine wegweisende Entscheidung: Die bisher in Geldern verstreut untergebrachten Dienste werden im Herbst 2017 neue Räumlichkeiten am Ostwall beziehen. Diese werden derzeit noch von der Berufsschule genutzt, bis zu den Sommerferien 2016.

Die Diakonie stellte mit der Investorengruppe Fleurkens-Janssen- Schoofs jetzt die weiteren Planungen vor: Sobald die Berufsschule in den Nierspark umgezogen ist, werden Mitte 2016 die Umbauarbeiten beginnen, mit dem Einzug ist Mitte/Ende 2017 zu rechnen. In die neuen Räume werden nicht nur das Ambulant Betreute Wohnen, die Suchtberatungsstelle und die Wohnungslosenberatung ziehen. Auch die Ambulante Pflege der Diakonie richtet dort einen Pflegestützpunkt ein. Außerdem wird eine Diakonie-Tagespflege für Senioren mit 14 bis 16 Plätzen angeboten. Das neue Diakonie-Zentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zur evangelischen Kirchengemeinde Geldern und zum Einkaufszentrum "Kapuzinertor". Im Gelderner Diakonie-Zentrum will auch der Neukirchener Erziehungsverein mit seinen ambulanten Angeboten der aufsuchenden Familien- und Jugendhilfe die Arbeit aufnehmen.

Die Diakonie zieht am Ostwall in ein Gebäude ein, dass weit vor der Berufsschulzeit als "Kloster Nazareth" kirchlich genutzt wurde. "Wir ändern nicht viel an der Außenfassade, der Charme des Gebäudekomplexes soll erhalten bleiben", versprach Reinhard Fleurkens. Das Gebäude wird komplett barrierefrei geplant, und es gibt neben dem Haupteingang auch andere Eingänge, die versteckter liegen.

Die Mitarbeiter in den Gelderner Diakonie-Einrichtungen an der Gelderstraße und am Harttor freuen sich nun auf die neuen Räumlichkeiten.

Quelle: RP
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