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Gelderland
Die Eifelfüchse sind bei der Big Challenge im Juni dabei

Gelderland. Die Fahrräder sind geputzt und die Fahrer sind startbereit. Die Rennradgruppe Eifelfüchse nimmt erstmals bei der Big Challenge in Winnekendonk teil, bei der Spendengeld für die Deutsche Krebshilfe "erfahren" wird. Den Namen hat die sechsköpfige Männergruppe daher, weil ihre hobbymäßigen Rennradtouren sie auch ab und zu in die Eifel führen. Bei der Big Challenge geht es nicht nur um das Rennradfahren an sich. "Für die gute Sache setzen wir uns ein, weil ich selber vom Krebs betroffen bin", sagt Dieter König.

Vor zehn Jahren bekam er die Diagnose Prostatakrebs, dazu kam später Blutkrebs. Die Werte seien mittlerweile stabil, sagt König. Zwei bis drei Mal in der Woche brechen die Männer, die aus Lüllingen, Twisteden und Geldern kommen, zu Touren auf. Das Radfahren helfe ihm, sich abzulenken, und sei gut für das Immunsystem, sagt König. Stolz ist er auf seine Radfahrkollegen, die sein Schicksal mittragen, ihn unterstützen. Zuletzt war die Rennradgruppe bei der Benefizveranstaltung "Ride for the roses" dabei, unter 11.

000 Teilnehmern. "Wenn man ins Ziel einfährt, erhält jeder eine Rose, als Symbol, dass es immer einen neuen Morgen gibt", erzählt König. Mit der Teilnahme bei der Big Challenge wollen er und seine Mitstreiter ebenfalls ein Zeichen setzen, ein Zeichen der Hoffnung gegen Krebs.

(bimo)
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