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Geldern
Die geballte Technik für die Landwirtschaft

Geldern. Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG ist als RWZ bekannt. Wie facettenreich sie ist, haben die Mitglieder des Vereins Agrobusiness Niederrhein bei einem Besuch des Agrartechnik-Zentrums in Geldern erfahren. RWZ ist nicht nur eine Genossenschaft für Landwirte und Gärtner, mit ihren Märkten ist sie auch Ansprechpartner für den Gartenbesitzer. Dass der Lüllinger Bäcker ebenfalls zur RWZ-Gruppe gehört, überraschte die meisten Teilnehmer.

Die Besucher von Agrobusiness Niederrhein durften hinter die Kulissen des Agrartechnik-Zentrums schauen. Sie bekamen High-Tech und ein intelligentes Servicesystem für die Landwirtschaft zu sehen, das rund um die Uhr erreichbar ist. "Die Traktoren, Bodenbearbeitungsgeräte und Erntemaschinen, wie die Mähdrescher, sind voller elektronischer Geräte", sagt Johannes Pellander, Geschäftsführer der RWZ in Wachtendonk. "GPS-gesteuert nehmen zum Beispiel Sensoren die Farbe der Pflanzen auf, werten sie aus und geben die Information an die Maschine weiter, so dass nur so viel Dünger ausgebracht wird, wie die Pflanze wirklich braucht." So sehe eine nachhaltige Bewirtschaftung aus, und die Entwicklung in diese Richtung gehe immer weiter", fügt Ralf Poschmann, Betriebsstellenleiter in Geldern, hinzu.

Das bedeutet, dass nicht nur die Mechanik die Einsatzfähigkeit der Geräte bestimmt, sondern auch die Elektronik, und daher darf die Software auch nie hängen bleiben. Wenn der Landwirt erntet, darf die Maschine nicht still stehen. Der Erntezeitraum wird durch das Wetter und den Reifegrad eingeschränkt. Geht eine Maschine kaputt, rennt die Zeit, und Hilfe muss schnell vor Ort sein. Die Mitarbeiter der RWZ stehen dem Landwirt im Notfall an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung. Ersatzteile erreichen die RWZ im Express-Service, und Mitarbeiter fahren mit dem Servicefahrzeug auf den Acker. "Es ist schon etwas anderes, wenn man einen Traktor von weitem auf dem Acker sieht, oder vor ihm steht und ihn sogar besteigen darf", sagt Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein.

Quelle: RP
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