| 22.07 Uhr

Kerken
Kerken: Möcking bekommt über 80 Prozent

Dirk Möcking ist neuer Bürgermeister von Kerken
Ohne Konkurrent, ohne Probleme: Dirk Möcking. FOTO: Archiv
Kerken. Der amtierende Bürgermeister erhält die Anerkennung für seine bisherige Arbeit. Von Stefan Kriegel

Von Zufriedenheit wollte Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking gestern Abend nichts wissen. "Ich bin sogar sehr glücklich über das erzielte Ergebnis. Es ist eine deutliche Zustimmung für die geleistete Arbeit in der Vergangenheit", kommentierte er gestern im Sitzungssaal des Michael-Buyx-Hauses in Nieukerk die gerade erst beendete Bürgermeisterwahl.

Möcking hatte keinen Gegenkandidaten. Nachdem er vor sechs Jahren bereits von SPD, FDP und BVK zum Bürgermeisterkandidaten ernannt worden war, verzichteten nun auch die Christdemokraten auf einen eigenen Kandidaten. Dennoch warb der Chef des Rathauses im Wahlkampf bei seinen Mitbürgern intensiv, an die Wahlurne zu gehen. Denn er sieht unter anderem das Wahlrecht auch als eine bürgerliche Pflicht.

"Außerdem freue ich mich natürlich darüber, dass die 86,29 Prozent der Ja-Stimmen ein überaus positives Votum für die geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren sind", bilanzierte er im weiteren Gespräch. In dieses Resümee bezog er ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat ein. Auch der Wahlbeteiligung von fast 40 Prozent (genau 39,94 Prozent) konnte Möcking eine positive Seite abgewinnen. Er habe zwar einmal den Wunsch geäußert, die Beteiligung sollte doch bei 50 bis 60 Prozent liegen. Doch ein Blick auf die Nachbarkommunen, wo es mehrerer Kandidaten gab und die Beteiligung nicht erheblich höher war, ließ das Kerkener Ergebnis bei der Beteiligung für den alten und neuen Bürgermeister wieder richtig gut aussehen.

Für die Zukunft kündigte Dirk Möcking an, auch weiterhin vertrauensvoll mit den Ratsvertretern zusammenarbeiten zu wollen. "Wir werden dort weitermachen, wo wir vor der Bürgermeisterwahl aufgehört haben", versprach Möcking in diesem Zusammenhang. Außerdem möchte er auch weiterhin immer ein offenes Ohr für alle Bürger haben. "Ich stehe auch denen jeder Zeit zur Verfügung, die mich heute nicht gewählt oder sogar mit Nein gestimmt haben", bietet der Verwaltungschef Diskussionsbereitschaft an. Er will weiter seine ganze Kraft für die Gemeinde Kerken einsetzten. Die Bedeutung seiner Arbeit fasste der Amtsinhaber abschließend so zusammen: "Kerken ist eben mein Verein."

Quelle: RP
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