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Was Macht Eigentlich...? Eine Aktion Der Rheinischen Post Und Der Stadtwerke Geldern
Durch die Sporthallen des Landes

Was Macht Eigentlich...?  Eine Aktion Der Rheinischen Post Und Der Stadtwerke Geldern: Durch die Sporthallen des Landes
Die Sporthalle an der Landwehr ist schon eine Art zweites Wohnzimmer für Hartmut Harmsen. Ob Training oder Wettkampf, der Vorsitzende von VCE Eintracht ist fast immer dabei - und fiebert mit den Mannschaften mit. FOTO: Evers
Geldern. Nach seiner langen Tätigkeit bei der Stadt Geldern bleibt Hartmut Harmsen vor allem als Ordnungsamtsleiter und Kirmesbürgermeister in Erinnerung. Volksfeste liebt er heute noch. Sein Engagement gilt den Volleyballern von Eintracht. Von Dirk Möwius

Geldern Mit der Kirmes ist Hartmut Harmsen groß geworden: "Seitdem ich ein Jahr bin, leben wir auf dem Ostwall". Schon als Kind half er, Jahrgang 1948, den Schaustellern beim Aufbau, den Strom für die Buden gab es damals noch aus den Kellern der Anlieger. Dass Pastor Maghs für ihn später einmal den Begriff "Kirmesbürgermeister" erfinden würde, konnte er da noch nicht ahnen. Als er 16 Jahre lang als Leiter des Ordnungsamts auch für das Volksfest verantwortlich war, ehrten ihn die Schausteller auf diese Weise. Für die Kirmes schlägt auch heute noch sein Herz - sein Engagement gilt aber dem Sport. Als Vorsitzender von VCE Eintracht Geldern gilt sein Einsatz dem Volleyball.

"Nicht ganz freiwillig" kam er vor acht Jahren zu dieser neuen Aufgabe. Im Volleyball war zwar selbst 40 Jahre aktiv - aber beim TV Geldern. Doch bei Eintracht wurde Hilfe gebraucht, seine Frau Maria Luise war bereits im Vorstand, zwei Töchter spielten aktiv. "Da war der Schritt naheliegend. Und mit den richtigen Leuten im Team macht es auch viel Spaß." Und so verbringt Harmsen nun seine "Wochenenden in den Sporthalle - in Geldern und im ganzen Land."

Und es läuft gut bei Eintracht. Die 250 Mitglieder verteilen sich auf vier Leistungsmannschaften und zwei Hobbyteams sowie alle Mannschaften im Jugendbereich - von der F- bis zur A-Jugend. Besonders freut sich Hartmut Harmsen, dass der Einsatz des Vereins bei den ganz jungen Kindern schon gewürdigt worden ist - mit der Auszeichnung als "kinderfreundlicher Sportverein". Denn es gibt eine Kooperation mit dem Kindergarten Am Rodenbusch, zwei Ballsportgruppen stehen Kindern von fünf bis sechs Jahren und aus den ersten Grundschuljahren offen.

Wobei es nicht immer einfach ist, mit Hartmut Harmsen ein Spiel zu verfolgen. "Ich bin Fan durch und durch!". Was heißt, wenn es eng wird und das Spiel in den Wettkampf geht, verlässt er auch schon mal die Halle, um die angespannten Nerven nicht überzustrapazieren.

Sein Berufsleben widmete er komplett der Stadt Geldern. Nach acht Jahren Michaelschule ging es im Alter von 14 in die Verwaltung. 48 Jahre folgten - rechnet man die Altersteilzeit um, waren es sogar 50 Dienstjahre. Harmsen war Leiter der Stadtkasse, verantwortlich in Sport-, Kultur und Schulamt und eben bis zuletzt lange Leiter des Ordnungsamtes.

Seine Leidenschaft für die Kirmes führte auch zu einer Vereinsgründung. Mit vier Ehepaaren wurden die Kirmesfreunde Geldern ins Leben gerufen. Lange verkauften sie auf einem Stand auf der Pfingstkirmes Buttons und übergaben den Erlös für soziale Zwecke. Noch heute treffen die Paare sich regelmäßig und machen auch in jedem Jahr eine Tour zu einem größeren Volksfest. In diesem Jahr soll es nach Crange gehen. "Es ist schon ausgesprochen schön, dass ich auch in anderen Orten von den Schaustellern immer noch erkannt und angesprochen werde", freut sich Harmsen.

Seinem Kegelclub ist er auch schon 45 Jahre treu. Daraus hat sich zudem ein "Fahrradclub" entwickelt. Bei gutem Wetter geht es mittwochs auf eine Tour mit der Fiets zu spannenden Ausstellungen und Museen in der Region.

Quelle: RP
 
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