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Geldern
Ein neues Lexikon für und über die Diakonie

Geldern. Was ist eine Dienstgemeinschaft? Was regelt das Subsidiaritätsprinzip? Warum ist Johann Hinrich Wichern für die Diakonie wichtig? Diese und andere Begriffe können im jüngst erschienenen Diakonie-Lexikon nachgeschlagen werden.

Eine zehnköpfige Herausgebergemeinschaft veröffentlichte das Diakonielexikon, in dem auf insgesamt 487 Seiten Begriffe aus der diakonischem Arbeit, Institutionen, Personen und diakonische Geschichte erläutert werden.

Von A wie Abendmahl bis Z wie Zwangsarbeit wurden Einträge von 217 verschiedenen Autorinnen und Autoren mit knappen und ausführlichen Worten verfasst. Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff ist in dem Lexikon ebenfalls als Autor vertreten: Er hat sich zu den Stichworten Familienzentrum, Gemeindebrief und Testament Gedanken gemacht.

Warum gibt es das Diakonie-Lexikon? Die Herausgeber schreiben in ihrem Vorwort dazu: "Angesichts der Veränderungsprozesse in Kirche und Gesellschaft, die nach unserer Meinung ein erhöhtes Maß an Information und Wissen erfordern, soll das Diakonie-Lexikon in einem interdisziplinären Zugriff die gegenwärtigen Fragestellungen und den Kenntnisstand verständlich zusammenführen."

Die umfangreiche und vielschichtige Literatur zu allen Fragen rund um die Diakonie sowie die komplexen Fragen innerhalb der Organisation hätten dazu geführt, dass das notwendige Wissen rund um die Diakonie kaum mehr zu überblicken sei, führen sie weiter aus.

Das Lexikon solle daher ein allgemeines und allgemeinverständliches Nachschlagewerk für die Themen der Diakonie sein. "Dazu gehören theologische, ökonomische, historische und fachliche Themen (Medizin, Pädagogik, Soziologie etc.) sowie gesellschaftliche Fragen", schreiben die Herausgeber.

Erschienen ist das Diakonie-Lexikon kürzlich bei Vandenhoeck und Ruprecht unter ISBN 978-3-7887-3089-5. Es ist in der normalen Druckversion für 39 Euro erhältlich, als E-Book im PDF-Format ist es günstiger zu haben.

Quelle: RP
 
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