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Kerken
Ein Zeichen für den Sport in Kerken

Kerken: Ein Zeichen für den Sport in Kerken
Architektin Kai Mettelsiefen, Krefelds Beigeordneter Gregor Micus und Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking (v. l.) am Richtkranz. Bauleiter Gunnar Peters (r.) brachte den Richtspruch aus. FOTO: gottfried Evers
Kerken. Gestern Richtfest für die neue Sporthalle am Rahmer Kirchweg. Das etwa 3,9 Millionen Euro teure Bauwerk liegt im Zeitplan. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich im Herbst. Die Nutzfläche ist rund 2500 Quadratmeter groß. Von Michael Klatt

Für Bürgermeister Dirk Möcking ist es ein Meilenstein sowohl für die Schule als auch für den Sport in der Gemeinde. Der Kerkener Rathaus-Chef meinte die neue Sporthalle am Rahmer Kirchweg, für die gestern Richtfest gefeiert wurde. Die Arbeiten seien auf einem guten Weg, hieß es in der Einladung dazu. Das heißt, die rund 3,9 Millionen Euro teure Sporthalle steht voraussichtlich im Herbst 2018 zur Verfügung.

Nachdem Bauleiter Gunnar Peters von der Essener Firma d & b den Richtspruch aufgesagt und auf Beton und Stahl als prägende Baumaterialien der Halle hingewiesen hatte, blickte Möcking auf die Geschichte des Projekts. Die Geburtsstunde auch dieser Halle sei die Kooperationsvereinbarung zwischen der Gemeinde und der Robert-Jungk-Gesamtschule Krefeld-Hüls zur Sicherung des Schulstandorts gewesen. 2014 wurden die ersten drei Eingangsklassen am Standort Aldekerk der Gesamtschule aufgenommen.

Die Standortentscheidung für die Halle traf Kerkens Gemeinderat im Dezember 2015. Allerdings gegen die Stimmen der BVK, die den Neubau an der Kempener Landstraße haben wollte, unter anderem, weil sie, wie manche Anwohner, ein Park-Chaos befürchtete. Es sollte eine Drei-Feld-Sporthalle entstehen, wobei der Turnverein Aldekerk als Co-Finanzierer eingebunden wurde. Ein Engagement, das Möcking gestern noch einmal hervorhob: "Durch die finanzielle Unterstützung des Vereins und seiner Sponsoren, und ich nenne hier Paul Jochims und Josef Klösters, haben wir die Chance bekommen, für die Schule und den Vereinssport statt einer Zwei-Feld-Halle eine Drei-Feld-Halle zu errichten, eine Tribüne zur Verfügung zu stellen sowie weitere Zusatzräume, wie zum Beispiel einen Mehrzweckraum für Gymnastiksport, zu bauen." Lob zollte er auch der Zusammenarbeit mit dem Kollegium der Gesamtschule.

Im Mai 2016 startete die europaweite Ausschreibung, die Firma d & b erhielt im Mai 2017 den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung. Der Bauantrag wurde im Juli gestellt, im Oktober kam die Baugenehmigung, im Dezember begannen die Bauarbeiten.

Die Halle erreicht eine Höhe von knapp acht Metern. Die Nutzfläche beträgt insgesamt 2500 Quadratmeter. Auf den ausklappbaren Besuchertribünen können maximal 199 Zuschauer Platz nehmen. Beim von Anliegern besonders kritisierten Aspekt Parkplatzplanung gibt es eine Aufstockung. Statt bisher 19 Stellplätzen werden in Zukunft 41 zur Verfügung stehen. Als Reserve für größere Veranstaltungen werden zudem weitere zehn Parkmöglichkeiten auf dem Schulhof ausgewiesen.

"Mit der Errichtung dieser hochmodernen und vielseitig nutzbaren Sportarena setzen wir ein deutliches Zeichen für den Sport und die mehr als 3500 aktiven Sportler in unserer Gemeinde", betonte Bürgermeister Möcking. Gleichzeitig erhöhe dieses Projekt die Attraktivität des Kerkener Schulangebots und stärke die Entwicklung der Robert-Jungk-Gesamtschule nicht unerheblich.

Quelle: RP
 
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