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Issum
Endspurt für Bergbauausstellung im Issumer His-Törchen

Issum. Noch bis Sonntag, 7. August, läuft die Ausstellung "Grubenlampen und Gerätschaften" im Issumer His-Törchen. Viele Besuchergruppen, aber auch einzelne Gäste, fanden bereits den Weg in die Issumer Kunst- und Heimatstube.

Soweit es seine Zeit zulässt, ist auch Aussteller Jürgen Paul selbst zur Stelle, um Fragen zu beantworten und mit den Besuchern in alten Zeiten zu schwelgen. Fast mit jedem Ausstellungsstück verbindet ihn eine Geschichte. Manches hat er selbst geschenkt bekommen, vieles mühsam zusammengetragen.

Paul hat selbst fast 40 Jahre auf der Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort gearbeitet. Der Bergbau ist sein Leben. Er sammelt leidenschaftlich alles, was mit dem Bergbau zu tun hat.

Zu sehen sind in dem kleinen Museum an der Herrlichkeit zum Beispiel Grubenlampen, einige sind 200 Jahre alt. Außerdem zeigt die Ausstellung verschiedenste Geräte, vom Gezähe der Bergleute über spezielle Kohlendrehbohrmaschinen und Gesteinsbohrhämmer mit den dazugehörigen Bohrstangen und Bohrkronen.

Auch Dokumente sind ausgelegt, die zu einem Bergmannsleben gehörten, wie Bergmannsbuch, Knappen- und Hauerbrief, Lohnausweiskarten, Satzungen der IGBE und Knappschaft.

Ausgestellt werden Aktien, Urkunden und Medaillen, aber auch diverse Messgeräte, Exponate über Grubenrettungswesen, Zündmaschinen für Sprengungen und vieles mehr. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Sammlung, die sich mit der Geschichte des ehemaligen Steinkohlebergwerks Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort befasst.

Führungen können auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten organisiert werden. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Issumer His-Törchen unter Telefon 02835 1024.

Quelle: RP
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