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Geldern
Erster Bildungsbericht des Kreises ist veröffentlicht

Geldern. Werk mit 225 Seiten an Zahlen, Daten und Fakten. Von Anja Settnik

Viele tragen Verantwortung, wenn es um Bildung geht: der Bund, das Land, die Familien, Schulen, Kitas, Organisationen - und natürlich auch die Kommunen und der Kreis. Letzterer hat jetzt, angestoßen vom Land, aber auch aus eigener Erkenntnis, wie Landrat Wolfgang Spreen betont, seinen ersten Kommunalen Bildungsbericht herausgegeben. Erstellt haben ihn zahlreiche Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die sich damit erkennbar viel Arbeit gemacht haben.

225 Seiten an Zahlen, Daten und Fakten wurden zusammengetragen, um allen, die mit Bildung und Weiterbildung zu tun haben, den nötigen Hintergrund für Einschätzungen und Entscheidungen zu geben. "Bildung ist wichtig und bestimmt die Zukunft. Deshalb gibt es in der Kreisverwaltung seit einigen Jahren das Bildungsbüro, in dem sich Fachkräfte aus Lehrerschaft und Verwaltung mit allen Facetten rund um das Thema befassen", sagt Landrat Spreen.

Das Büro habe seit 2014 umfassend recherchiert und aus den ermittelten Daten und Entwicklungen auch Handlungsempfehlungen erarbeitet. Insofern entspricht das Werk nicht nur einer Statistik, die mit vielen Grafiken, Tabellen und Bildern angereichert ist, sondern enthält auch Interpretationen. Der Landrat geht davon aus, dass Bildungsberichte imstande sind, auch regionale Vergleiche zu ermöglichen und die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens insgesamt einzuschätzen sowie Grundlagen für politische Entscheidungen zu bieten.

Neben den "regionalen Bildungsakteuren" darf durchaus auch jeder Bürger den Bericht lesen. Er findet ihn online auf der Internetseite des Kreises. Aus Kosten- und Umweltgründen ist die Papier-Auflage nicht ganz so groß.

Nicht zuletzt ist der Bericht gut geeignet, Adressen und Telefonnummern von Ansprechpartnern für sehr viele Lebensbereiche zu finden. Von der frühkindlichen Bildung über Schulformen, Berufsberatung, Ausbildung und Studienorientierung bis hin zu ergänzenden Angeboten, wie sie Musikschulen oder Museen bieten. Auch Partner wie Volkshochschulen und Familienbildungsstätten sind vertreten, ebenso Träger beschäftigungsfördernder Maßnahmen.

Das letzte Unterkapitel ist dem alljährlichen Jugendfestival "Courage" gewidmet - ein Beispiel für Jugendkultur, die der Kreis Kleve verantwortet.

Quelle: RP
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