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Issum
Feier: 25 Jahre Christliche Gemeinde Issum

Issum. Heimat, das ist für einige Issumer und Auswärtige die Christliche Gemeinde Issum an der Herrlichkeitsmühle. Am kommenden Sonntag wird das 25-jährige Bestehen gefeiert.

Dabei begann alles ganz unspektakulär. "Der Anfang waren vier Männer auf dem Sofa in der Kapellener Straße", erinnert sich Reimund Pölka. Er war einer von ihnen. Der Anlass für die Gründung einer Gemeinde war, dass Zugezogene, die einer Freikirche angehörten, den Wunsch nach einer Kirche vor Ort hatten. "Alle kamen aus unabhängigen Gemeinden, etwa der Brüdergemeinde, Stadtmission oder den Baptisten", zählt Pölka die Vielfalt auf. Alle einte der Wunsch, nicht mehr jeden Sonntag 30 bis 40 Kilometer bis zu ihrer Kirchengemeinde fahren zu müssen.

"Freikirche bedeutet, dass die Kirche nicht aus der Tradition der Staatskirche herauskommt", erklärt Pölka. "Streng genommen brachte die Reformation drei Strömungen hervor: die lutherische, die calvinistische und die sogenannte Täuferbewegung." Aus der letzteren entstanden die Freikirchen. Sie lehnen die Verquickung mit dem Staat ab, das bedeutet unter anderem, sie werden nicht durch Kirchensteuern unterstützt. Es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit und der persönlichen Entscheidung.

Neben dem Gottesdienst am Sonntag finden regelmäßig auch viele andere Veranstaltungen statt, etwa Frauenfrühstück, Männerabende und Pfadfinderarbeit in der Gemeinde. Bei der Nacht der offenen Gotteshäuser haben die katholische und evangelische Kirche sowie die Christliche Gemeinde Issum gemeinsam den Abend gestaltet.

Grundlage des Handels sind die Aussagen der Bibel. Das Logo der Gemeinde trägt den Ausspruch "Du bist geliebt". "Das bedeutet, dass Gott die Menschen liebt. Die ganze Liebe Gottes ist durch Jesus zu den Menschen gekommen", erklärt Ralf Overhoff von der Gemeindeleitung. Der Türgriff hat die Form eines Fisches. Fische galten als Erkennungszeichen der Christen. Fisch heißt auf Griechisch "Ichthys". Die Anfangsbuchstaben stehen für die Aussage: Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser. Die erste Station der neu gegründeten Gemeinde vor 25 Jahren waren übrigens die Räumlichkeiten einer ehemaligen Pizzeria an der Kapellener Straße. 2000/2001 erfolgten der Umbau und Umzug in das heutige Gebäude an der Mühlenstraße 10b. Dort wird am Sonntag, 13. März, ab 15.30 Uhr das 25-jährige Bestehen mit einem Gottesdienst, Grußworten und anschließendem Essen gefeiert. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Alle sind eingeladen.

(bimo)
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