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Geldern
Ferienspiele in Hartefeld bieten viel Abwechslung

Geldern: Ferienspiele in Hartefeld bieten viel Abwechslung
Unter fachlicher Anleitung durften sich die Kinder einen Nachmittag lang auch mit Pfeil und Bogen ausprobieren. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Geldern. Rund 200 Kinder aus Geldern und Umgebung vergnügten sich. 18 Betreuer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Wie in den vergangenen Jahren wurden auch in diesem Jahr wieder die Ferienspiele angeboten. Rund 200 Kinder aus Geldern und Umgebung nutzten das Angebot. In den ersten zwei Wochen fuhren die Betreuer mit den Kindern ins Schwimmbad oder besuchten einen Freizeitpark. In der letzten Woche geht's traditionell auf die Bürgerwiese nach Hartefeld. Zelte werden aufgebaut, Fußballfelder abgesteckt, gesungen und gebastelt. Doch neben den Aktivitäten wie Fußball und Völkerball, bringen sich auch einige Vereine ein, um den Kindern "mal was anderes" zu bieten. So war die freiwillige Feuerwehr Geldern zu Gast. Die Kinder durften mit dem schweren Schlauch Feuerwehrmann spielen. "Und dann wurde hier einmal alles nass", sagt Betreuerin Sophie Mommen (19). Sie kümmert sich gemeinsam mit 15 weiteren Ehrenamtlern und drei Mitarbeitern des Jugendamtes um die Kinder. Sie schwärmt: "Ich mache das gerne, es macht mir Spaß, und ich möchte später auch in dem Bereich arbeiten." Auch der Abiturient Lars Kamphausen (18) nutzt die Gelegenheit, um in die pädagogische Arbeit hineinzuschnuppern. "Ich beginne Ende des Jahres ein Studium für soziale Arbeit, da habe ich mir gedacht, es wäre nochmal ganz cool, ein paar Erfahrungen zu sammeln." Doch auch bei diesen ambitionierten Zielen kommt der Spaß bei Betreuern wie Kindern nie zu kurz. "Super nette Kinder, super nette Betreuer, es macht einfach Spaß!", berichtet Lars Freude.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Bogenschützen des SFB Walbeck. Vorsitzender Jörg Bauer (40) und seine Kollegen Kai Radenhäuser und Frank Hax haben sich den gesamten Tag Zeit genommen, um den Kindern einen Einblick in den Sport des Bogenschießes zu ermöglichen. Das ist "Ehrensache" für Jörg Bauer. "Wir wurden gefragt, was es kostet, und haben gesagt: gar nix! Weil es auch Kinder darunter sind, die aus Familien stammen, die sich eben nicht so viel leisten können." Schmunzelnd fügt er hinzu: "Für uns ist das natürlich auch ein bisschen Werbung."

Nicht nur beim Bogenschießen, auch beim Bau des traditionellen Hüttendorfs ist auf der Bürgerwiese in Hartefeld viel los. Es wird gehämmert, gesägt und dekoriert. Nachdem die Betreuer die Grundbalken aufgestellt haben, können die Kinder kreativ werden und ihre Hütten so gestalten, wie es ihnen gefalle, vom Kiosk bis zum Einfamilienhaus sei so ziemlich alles dabei, erklärt Sophie Mommen (19).

Es wird den Kindern eine Menge geboten. Doch hinter so einem tollen Angebot steckt viel Arbeit. Michael Kassner (40), Leiter der Ferienspiele, fasst es folgendermaßen zusammen: "Es ist schon eine sehr geballte Zeit, sehr viel logistischer Aufwand, der immer dann belohnt wird, wenn man lachende Kinder sieht."

Quelle: RP
 
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