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Geldern
Feuer sucht Eis: Kreisfeuerwehr lehnt Kampagne ab

Geldern. "Feuer sucht Eis". Eine derzeit durch eine Berliner Werbeagentur durchgeführte Kampagne, in der sich diese an Feuerwehren wendet, wird vom Kreisfeuerwehrverband (KFV) Kleve ebenso abgelehnt, wie vom Verband der Feuerwehren (VdF) in NRW. Worum geht es bei der Kampagne? Es geht es darum, dass Feuerwehren oder Jugendfeuerwehren in Privathaushalten alte, "stromfressende" Kühl- und Gefriergeräte aufspüren und für deren energieeffizienten Ersatz werben sollen. Aufgabe der Feuerwehren soll es sein, die Altgeräte abzuholen und der fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Den Feuerwehren, die die meisten Altgeräte oder das bundesweit älteste Gerät einsammeln, winken Preisgelder.

Unabhängig von mangelnden Zuständigkeiten und rechtlichen Fragen zum Beispiel im Bereich der zulässigen Abfalltransport, sieht der Kreisfeuerwehrverband, ebenso wie der Verband der Feuerwehren in NRW, einen völlig ungeeigneten Versuch, die breite Hilfsbereitschaft von Feuerwehrangehörigen auszunutzen. Auch sei ein inhaltlicher Zusammenhang zur Aufgabenvielfalt der Feuerwehren seitens der Verbände nicht erkennbar. Folglich werde diese Kampagne, zu der die Berliner Werbeagentur auch Mitglieder des Bundestages kontaktiert, damit diese in ihren Wahlkreisen die Feuerwehren um Teilnahme bitten, weder vom VdF noch vom KFV Kleve unterstützt.

(sd)
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