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Wachtendonk
Filigrane Gebilde und Skulpturen in Wachtendonk

Wachtendonk. Eine spannende Ausstellung erwartet die Besucher an den beiden ersten Augustwochenenden im Alten Wasserwerk von Wachtendonk. Fünf Künstler aus Moers, Neukirchen, Rheurdt und Duisburg präsentieren ihre Werke in dem morbiden Gemäuer. Walter Braß, Karola Geisler, Elsa Lappat, Anna Soremsky und Alfons Thesing arbeiten schon seit langem zusammen. Unter der Bezeichnung "Kunst-Stücke" haben sie zuvor schon in Kamp-Lintfort und Moers gemeinsam ausgestellt.

Keine artistischen Balanceakte auf schmalen Drahtseilen, sondern filigrane Gebilde wie auch gewichtige Skulpturen werden den Raum beherrschen. Alfons Thesing zum Beispiel bearbeitet mit der Kettensäge mächtige Baumstämme und formt daraus Menschen, Figuren, Köpfe. Fundstücken gewinnt er neue Bedeutungen ab.

Anna Soremskys Skulpturen reduzieren die Formen und Köpfe aus Stein, Beton und Ton auf das Wesentliche. Auch Styropor, Draht, Metall und Papiermaché setzt die Künstlerin zunehmend ein, kreiert phantasievolle Tiergestalten.

Papiermaché und Draht sind die von Elsa Lappat bevorzugten Materialien. Zurzeit beschäftigt sie sich mit dem Thema Mythologie, Zerbrechlichkeit, Verfremdung.

Keramische Objekte sind der Schwerpunkt in Karola Geislers Schaffen, für die Ausstellung im Wasserwerk hat sie außerdem eine Reihe von Papiervögeln geschaffen. Vornehmlich aus Stahl sind die Objekte und Skulpturen von Walter Braß. Gesichter hochbeiniger, karger Figuren schauen den Besucher an. Die Ausstellung ist geöffnet an den Samstagen 6./13. August von 14 bis 18 Uhr und an den Sonntagen 7./14. August von 11 bis 18 Uhr. Das Alte Wasserwerk befindet sich in Wachtendonk auf dem Fliethweg 44. Der Eintritt ist frei.

Quelle: RP
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