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Issum
Flashmob im Sevelener Kirmeszelt

Issum. Nachdem es zur Musik von Helene Fischer schon "Atemlos durch die Nacht" ging, musste die Tanzfläche im Festzelt in Sevelen gegen halb zwölf in der Freitagnacht kurzzeitig freigeräumt werden. "Was da kommt, braucht Platz", verkündete die Sängerin der Partyband geheimnisvoll.

Musik startete, und immer mehr Frauen stürmten auf die Tanzfläche, rissen koordiniert die Arme in die Höhe und tanzten schnelle Schrittfolgen zu Andreas Gabaliers "Hulapalu". Am Ende standen 53 Frauen auf den Brettern des Zelttanzbodens und brachten die Zuschauermenge ordentlich zum Kochen. Festkettenträgerin und Zuschauerin Petra Hilscher riss am Ende der Vorstellung begeistert die Arme hoch. Eine hörte man an diesem Abend erleichtert aufatmen. Das war Ria Paulus. Sie hat den Flashmob mit angezettelt. "Wenn nicht jetzt, wann dann", begründet sie mit einer beliebten Liedzeile, warum es in diesem Jahr einfach an der Zeit war, so etwas auf die Beine zu stellen. "Von fast jedem Verein waren Leute dabei", sagt sie über das Gemeinschaftsprojekt. Weil es so gut ankam, gibt es am Dienstagabend zum Abschluss der Kirmes eine Wiederholung.

(bimo)
 
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