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Geldern
Förderpreis für junge Forscher

Geldern. An zwei junge Forscher hat der Historische Verein für Geldern und Umgegend gestern Abend im Bürgerforum den mit 2500 Euro dotierten Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis vergeben.

Den Preis teilen sich die 1984 in Geldern geborene Kunsthistorikerin Marina Cremer aus Hamb und der 1981 in Emmerich geborene Historiker Manuel Hagemann aus Kranenburg. Cremer wird für ihre Magisterarbeit "Die Amsterdamer Monstranz in der St. Nicolaikirche in Kalkar" ausgezeichnet. Die Würdigung an Hagemann ergeht für seine Studie "Johann von Kleve. Der Erwerb der Grafschaft Kleve 1347" (die RP berichtete). In beiden Fällen sprach sich die Jury einstimmig für die Ehrung aus.

Gerd Halmanns, Vorsitzender des Historischen Vereins, erinnerte in seiner Laudatio an den 2004 verstorbenen Kreisarchivar Karl-Heinz Tekath, nach dem der Preis benannt ist. Grundgedanke des Preises sei, dass die Arbeiten im Sinne Tekaths die Wurzeln der regionalen Kultur und ihre Bedeutung für die Gegenwart erhellen sollten.

Dabei kämen nicht nur rein historische Untersuchungen zum Zuge, wie die Preisverleihung an die Kunsthistorikerin Cremer zeige. Halmanns sprach den Wunsch auch, in Zukunft auch archäologische, geographische, sprach- oder literaturgeschichtliche Arbeiten würdigen zu können. Und um den grenzüberschreitenden Charakter zu verdeutlichen, hofft er auf Preisträger aus den Niederlanden.

Cremer und Hagemann stellten ihre Forschungsgegenstände in Vorträgen vor. Die Zeremonie wurde umrahmt vom Flötenensemble "Cumpaneia musica".

Quelle: RP
 
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