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Geldern
Freudenberg hilft Rettungsdienst

Geldern: Freudenberg hilft Rettungsdienst
Landrat Wolfgang Spreen und Geschäftsführerin Barbara Stephan beim Rundgang durch die Wäscherei der Haus Freudenberg GmbH. FOTO: privat
Geldern. Rote Hosen, gelb-rote Jacken, weiße Polo-Shirts und Hemden - Wäschestücke, wohin man schaut. Landrat Wolfgang Spreen besuchte die Wäscherei der Haus Freudenberg GmbH in Goch, die künftig die Rettungsdienstkleidung des Kreises Kleve pflegt.

"Damit können wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit Haus Freudenberg gut und partnerschaftlich fortsetzen", so Spreen. "Ich freue mich, dass die 'Freudenberger' künftig den Rettungsdienst des Kreises Kleve unterstützen."

In den sieben Rettungswachen in Emmerich am Rhein, Geldern, Goch, Kevelaer, Kleve, Rees und Wachtendonk sind knapp 150 Rettungsassistenten tätig. Je nach Einsatz müssen sie bestimmte Kleidungsstücke auch mehrfach täglich wechseln. Etwa 4500 Wäschestücke sind derzeit beim Rettungsdienst im Umlauf. Die Beschäftigten der Haus Freudenberg GmbH reinigen und reparieren bei Bedarf die roten Rettungsdiensthosen, die gelb-roten Rettungsdienstjacken, die weißen Polo-Shirts, Hemden, Sweatshirts und Sweatshirt-Jacken.

Durch so genannte RFID-Chips (Funketiketten) an den Wäschestücken kann jedes Teil der richtigen Rettungswache und der richtigen Person zugeordnet werden. Die Abholung und Auslieferung der Reinigungswäsche erfolgt im Wochentakt unmittelbar an jede Rettungswache.

Die räumliche Nähe der Wäscherei in Goch zu den Rettungswachen ist ebenso ein Pluspunkt wie das hohe Engagement der Menschen mit Behinderungen in der Haus Freudenberg GmbH. "Der Auftrag ist für uns auch deshalb bedeutsam, weil wir die anfallenden Tätigkeiten für unsere Beschäftigten in kleine Arbeitsschritte gliedern können", erläutert Barbara Stephan. "Wir brauchen Arbeit für viele Hände." Und dass dieser Auftrag für die "vielen Hände" in der Wäscherei ein besonderer ist, zeigt die Begeisterung der Beschäftigten, wenn sie darüber sprechen, nun "auch zum Rettungsdienst zu gehören." Stolze und fleißige Hände für den Rettungsdienst des Kreises Kleve.

Quelle: RP
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