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Geldern
Gelderns Brandschutz-Plan ist fertig

Geldern. Die Arbeit war anspruchsvoll. Politik spart nicht an Lob für die Feuerwehr.

Eine "Fleißarbeit" habe die Gelderner Feuerwehr da gestemmt, "Dank" und "Respekt" sei dafür angemessen, und die Stadt sei damit nun "schon deutlich weiter als andere Kommunen": Die Politik sparte nicht an Lob bei der Präsentation des neuen Brandschutzbedarfsplans für Geldern. Die Feuerwehr hat ihn nach langwieriger Arbeit fertiggestellt.

Das Werk mache unter anderem deutlich, so ein Fazit aus den Reihen der FDP, dass Geldern bei den Feuerwehrgerätehäusern und bei der Beschaffung von Material im Laufe der Zeit Investitionen einplanen sollte.

Es handelt sich um die dritte Fortschreibung, also Erneuerung, des Gelderner Plans. Die Arbeit daran begann schon im Frühjahr 2014 und wurde jetzt im Spätsommer beendet. Das lag vor allem daran, dass die Bezirksregierung Düsseldorf zunächst inhaltliche Erweiterungen verlangte, dann ein neues Gesetz zum Katastrophenschutz in Kraft trat und zuletzt die Vorgaben für Brandschutzbedarfspläne verändert und ausgeweitet wurden. Die Gelderner Wehrleute mussten eine riesige Menge Daten über mögliche Einsatzorte im gesamten Stadtgebiet sammeln, auswerten und detailliert darstellen.

Der Brandschutzbedarfsplan muss nachweisen, dass die Freiwillige Feuerwehr imstande ist, für genügend Sicherheit in ihrem Bereich zu sorgen. Andernfalls müsste Geldern eine Berufsfeuerwehr bilden, was ein gewaltiger Kostenfaktor wäre. Weil sich die Umstände in der Stadt ständig ändern, wird der Plan nun stetig weiter bearbeitet.

Die Wehr kann nach all der Arbeit nun anderen helfen. "Viele Kommunen, die einen Brandschutzbedarfsplan erstellen müssen, wenden sich auf Empfehlung des Bezirksbrandmeisters an die Feuerwehr Geldern", teilte die Stadtverwaltung mit.

(szf)
 
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