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Geldern
Gelderns Fahrradbörse mit den neusten Trends

Geldern: Gelderns Fahrradbörse mit den neusten Trends
Probesitzen: Emma freut sich auf ihr neues Rad gemeinsam mit Vater Dirk Helmus und Bruder Moritz. FOTO: Thomas Binn
Geldern. Der Vormarsch der Velos mit Tretunterstützung ist nicht zu stoppen. Auch sind nach Auskunft der Händler wieder viele Fahrer bereit, mehr in die Qualität ihres Fahrrades zu investieren. Von Christoph Kellerbach

Im Gegensatz zu den sommerlichen Tagen davor war der Samstag mit seinem grau-nassen Wetter nicht der gemütlichste, aber trotzdem waren wieder einmal mehrere Tausend Besucher bei der großen Fahrradbörse auf dem Markt. Wie immer organisiert vom Werbering war der Tausch- und Kaufplatz für viele Zweiradinteressierten nicht nur interessant, wenn man einen neuen Drahtesel brauchte, sondern auch, wenn man sich über die aktuellen Trends des Radelns informieren wollte.

Wie immer standen dabei die Anbieter Grauthoff und 2-Rad Hendrix Rede und Antwort. Beide hatten zusammen rund 150 Bikes zum Verkaufen mitgebracht und wussten, "dass wir auf der Fahrradbörse auch immer viele Fragen beantworten", so Christa Schmaelen, Radexpertin und Inhaberin von Grauthoff. "Dabei liegen dieses Jahr vor allem die E-Bikes im Trend, bei denen es eine Fahrunterstützung beim Treten gibt, so dass man im Endeffekt einfacher und weiter damit fahren kann."

Doch warum ist das so? "Die ältere Generation wird immer aktiver und sie wollen auch immer mehr tun", konnte Arno Hendrix, Gründer und Leiter von 2-Rad Hendrix, erklären. "Man ist mit einem E-Bike flexibler und hat eine größere Lebensqualität." Ein weiterer Trend sei es auch, "dass die Leute wieder eher bereit sind, mehr Geld für mehr Qualität auszugeben."

Und wer dann doch etwas weniger ausgeben wollte, der wurde mit Sicherheit bei den um die 800 Rädern fündig, die von neun bis 16 Uhr weitervermittelt wurden. So half etwa Stephan Henow im dritten Jahr in Folge als Ehrenamtlicher, damit möglichst auch alle Drahtesel einen neuen Besitzer finden. Was Trends angeht, konnte er berichten, "dass es neben einem knappen Dutzend E-Bikes dieses mal wieder deutlich mehr Kinderfahrräder hier am Markt gibt. Das waren so viele, dass die Reihe am Anfang sogar über den Platz hier hinaus ragte."

Dann gab es auch wieder etliche Privatverkäufer, die sich selbst um ihre Räder gekümmert haben, wie zum Beispiel Werner Wilmsen, der zum ersten Mal auf der Fahrradbörse alte Zweiräder angeboten hat. "Wir sind um acht Uhr heute Morgen hier angekommen und haben von fünf Rädern bereits zwei verkauft, aber auch schon wieder ein Neues gekauft. Die Angebote hier sind nämlich meist echt gut."

Richtiges Glück hatte am Ende der Fahrradbörse Monika Pietruschka. Als nämlich zum Abschluss jeweils ein Rad von Grauthoff und eines von 2-Rad Hendrix verlost wurden, hat die Issumerin tatsächlich gleich beide Drahtesel gewonnen.

Quelle: RP
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