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„Geldernsein“: Pressekonferenz rockt Mühlenturm

Geldernsein rockt den Mühlenturm
Die komplette Programm für die drei Festival-Tage wurde bekanntgegeben. Von Indie-Pop bis Irish-Rock ist alles dabei. Von Christoph Kellerbach

Bei der vierten Pressekonferenz zum "Geldernsein"-Festival auf dem Mühlenturm wurden die letzten noch fehlenden Musiker für den Sonntag vorgestellt. Das mit vielen Bands gefüllte Rock- und Pop-Open-Air-Ereignis vom 26. bis 28. August wird auch an seinem letzten Tag eine vielseitige Mischung an Musikansätzen bieten.

Nach dem "Starpac-Easy-Bandcontest"-Gewinner "Lola Utopia" um 12 Uhr geht es eine Stunde später weiter mit dem satten Berlin-Rock der Band "Numi Lex", die noch richtig echt und unverfälscht die Fahne des handgemachten Schmetterns hochhält.

Danach starten die "Barber's Clerk" richtig durch. Die vier Freunde aus Xanten machen "Irish Country Folk". Sänger Lukas Raber unterhielt bereits gestern die Besucher der Pressekonferenz auf dem Mühlenturm mit seiner satten Reibeisenstimme, die binnen Sekunden von schleifend zu samtig wechselte. Philip Gralla spielte die Blues-Harp und die Tin-Whistle, während Nilas Gralla seinen Gitarrensaiten famose Klänge entlockte. All das wurde abgerundet durch Philipp Gerritsen am Bass. Die Songs der seit 2014 existierenden Formation wirkten perfekt auf dem Dach des Mühlenturms. Nahe der Sonne und über die Häuser schauend, waren ihre gefühlvollen Texte genau das Richtige, um einen Blick über jene Stadt zu werfen, die ab Mitte August komplett im "Geldernsein"-Fieber sein wird.

Das Festival am Sonntag geht derweil um 15.30 Uhr weiter mit dem sanften Dortmunder "Indie-Folk/Pop" von "Walking On Rivers". Nach ihnen übernimmt die halluzinogene Gaga-Gruppe "Kochkraft durch KMA" die Bühne. Die ausgeflippte Truppe aus allen Teilen des Landes bietet eine psychedelische Version der "neuen deutschen Welle", die ihren Zuhörern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Etwas lockerer gestaltet sich danach das Finale: Erst gibt sich die Kölner Band "Neufundland" die Ehre. Die war eigentlich bereits für das "Geldernsein" im vergangenen Jahr geplant. Liebevolle, regelrecht zärtliche Töne erwarten den Festivalbesucher bei den vier Jungs, die elektronische Musik auf ein fantastisches Level befördern. Um 20 Uhr stehen am Festival-Sonntag mit der Essener Multikulti-Truppe "Banda Senderos" die letzten Musiker auf der Bühne. Feiner Dancehall-Reggae-Pop garantiert

Bei der Pressekonferenz am Freitag bekam Gewinnspielgewinner Krischan Angevoort (27) seine Festivalkarten überreicht. Der freute sich schon wie viele andere richtig auf das turbulente Festivalwochenende im August: "Denn da sind einfach super Bands. Und es ist toll, dass auch viele lokale Musik dabei ist."

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