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Geldernsein-Festival 2016
Sechs Bands, die Besucher sich vormerken sollten

Geldernsein-Festival 2016: Diese sechs Bands sollten die Besucher sich vormerken
Marius Tilly und seine Band spielen Alternative-Rock. FOTO: Thomas Plaga
Geldern. 20 Bands treten am Freitag beim Geldernsein-Festival am Holländer See auf. Wir nennen sechs Bands, deren Auftritt die Besucher nicht verpassen sollten. Von Urs Lamm

Mother Black Cat

Die vierköpfige Hard-Rock-Band aus dem niedersächsischen Borten hat sich 2014 gegründet. Über zwei Jahre schrieben die Musiker um Sängerin um Anika Loffhagen intensiv Songs. Im Juli produzierten "Mother Black Cat" das Debütalbum "Thousand Faces". Die finanziellen Mittel für die Aufnahmen generierte die Band aus einer Crowdfounding-Aktion im Internet.

Auftritt am Freitag um 20.15 Uhr

Mad Sox

Rage Against the Machine machte in den neunziger Jahren den Crossover berühmt. Die Schweizer Band "Mad Sox" möchte zeigen, dass in diesem von einigen totgesagten Stil durchaus noch Leben steckt. In der Schweiz gelten "Mad Sox" als fester Bestandteil der Metalszene. Die vor 20 Jahren gegründete Band spielte bereits Konzerte mit Bands wie den "Toten Hosen", "Dog eat Dog" oder "Crazy-Town".

Auftritt am Freitag um 21.30 Uhr

Kapelle Petra

"Kapelle Petra" aus Hamm hat bereits einen Kultstatus erlangt. Man kennt sie als tourendes Quartett und hat sie auch schon mehrfach in diversen Fernsehshows wie "Circus HalliGalli", "neo Paradise" oder auch auf "Sky" gesehen. Die Gruppe tritt im eher biederen Retro-Look mit klassischen Krawatten auf. Charakteristisch für die Kombo sind die lustigen Live-Auftritte. Neben der klassischen Besetzung mit Sänger und Gitarrist Guido Scholz, sind noch Rainer Siepmann (Bass, Gesang und Orgel) sowie Markus Schmidt am Schlagzeug und an der Orgel mit dabei. Die vierte Person ist "Gazelle". Sie hat die Aufgabe, als lebende Bühnenskulptur unmotiviert mit dem Kopf zu nicken.

Auftritt am Samstag um 19.30 Uhr

Marius Tilly.

Das "Marius Tilly."-Trio hat einen Wandel vollzogen. Die Gruppe, die bisher Blues-Rock anbot, konzentriert sich nun auf Alternative-Rock. Neben Marius Tilly – Sänger, Gitarrist und Songwriter in Personalunion – stehen Benjamin Oppermann (Gesang, Bass) und Maximilian Wastl (Schlagzeug) auf der Bühne. Derzeit ist die Band mit dem Album "Nebula Rising" unterwegs. Es ist das zweite binnen zwölf Monaten.

Auftritt am Samstag um 21 Uhr

Neufundland

Neufundland ist eine Indie-Pop-Band aus Köln. Die Gruppe hat zwei Sänger, beide heißen Fabian, beide Mitte zwanzig, beide schreiben Text, beide haben Stimmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine melancholisch düster, die andere voller Sturm und Drang.

Auftritt am Sonntag um 18.30 Uhr

Banda Senderos

Die neunköpfige Band um die beiden Sänger Sebastian Campos und Dan Brown bietet Pop- und Reggae-Musik in deutscher Sprache. Spanische Elemente hat die mulitkulturell geprägte Gruppe aus Essen auch im Repertoire. Banda Senderos hat bereits schon auf bekannten Festivals gespielt, etwa bei "Bochum Total" oder bei "Juicy Beats" in Dortmund. Vor einigen Wochen gastierte die Band auf dem "Open Flair"-Festival im hessischen Eschwege, das insgesamt rund 20.000 Besucher anlockte. Zu einem ausführlichen Band-Porträt geht es hier.

Auftritt am Sonntag um 20 Uhr

Hier geht es zum Line-Up

Ein Video vom Aufbau finden Sie hier.

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