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Geldern
Gerangel um die "Himmlische Weihnacht"

Geldern. Wie auch immer der Weihnachtsmarkt auf Schloss Steprath wird - eine "Himmlische Weihnacht" ist das nicht, sagt die ehemalige Betreiberin des Herrenhauses, Ines Magnor. Die ziehe nämlich gemeinsam mit ihr um - zum Landgut Voeskenshof in Kevelaer. Von Sina Zehrfeld

Seit September sind Ines Magnor und Elke van Soest gemeinsam die neuen Betreiberinnen des Voeskenshofs. Und dort wollen sie exakt das gleiche Konzept umsetzen wie seit sieben Jahren auf Haus Steprath, und zwar auch mit den gleichen Standbetreibern. "Mit Spitzpagoden, mit dem Pony, mit allem, was man gewohnt war", sagt Magnor. Mit Weihnachtsmann und Feuershow, Loreley, Post an Weihnachtsmann und Christkind, Kinderprogramm und Sänger Roel Thomas. "Ich habe Verträge mit allen 43 Ausstellern", sagt Ines Magnor. "Alle meine Leute ziehen mit, die mir seit sieben Jahren ans Herz gewachsen sind."

Auch Burkhard Gumz vom Organisationsteam von Haus Steprath hat allerdings angekündigt, dass der Weihnachtsmarkt auf dem Walbecker Herrenhaus in gewohnter Art laufen soll. Man habe Kontakte zu Standbetreibern, die in den vergangenen Jahren dabei waren und wieder kommen wollten. Offenbar bemühen sich nun also beide Betreiber-Teams um bewährte Mitwirkende, setzen auf's gleiche Konzept.

Für Ines Magnor und Elke van Soest ist aber klar: Das "Original" gibt es jetzt bei ihnen. Heißen soll das Ganze "Himmlische Weihnacht am Landgut Voeskenshof". Der Termin ist - so wie in Walbeck - das zweite Adventswochenende, 8. bis 10. Dezember. "Wichtig ist uns, dass es weiterhin familienfreundlich bleibt und keine Kitschveranstaltung wird", betont Elke von Soest. Prägend soll das romantische Flair sein, mit echten Handwerkern, die ihr Können zeigen, und echten Künstlern. "Es wird keine chinesischen Winke-Kätzchen geben."

Als "Konkurrenzveranstaltungen" will Ines Magnor die beiden Adventsmärkte aber nicht sehen. Schließlich ist der Voeskenshof in Kevelaer, Haus Steprath ist in Walbeck - da werde man auch zum gleichen Datum vermutlich kaum miteinander ins Gehege kommen, meint sie.

Den Weihnachtsmarkt-Organisatoren von Haus Steprath wünsche man darum viel Glück und gutes Gelingen. "Wir würden uns wünschen, dass Walbeck wieder einen Weihnachtsmarkt bekommt in der gewohnten Qualität", betont Elke van Soest.

(szf)
 
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