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Geldern
Gestaltungsbeirat Geldern bleibt erhalten

Geldern. Der Stadt Geldern bleibt ihr Gestaltungsbeirat erhalten. Das hat der Bau- und Planungsausschuss des Rates in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Der Rat bestätigte den Vorschlag jetzt.

Die Grünen hatten zuvor für die Auflösung des Gremiums plädiert. Ihr Argument: Einige Bauprojekte - etwa die Erweiterung des Kinos "Herzog-Theater" oder der Kaufland-Komplex - sind ihrer Ansicht nach nicht sonderlich gelungen. Die Vertreter der übrigen Fraktionen konnten sich diesen Gedanken im Ausschuss aber nicht anschließen. Es sei eher der Fehler der Politiker im Rat, nicht des beratenden Gremiums, wenn am Ende städtebauliche Fehlleistungen realisiert würden, argumentierten sie. Gerade beim Kino seien die Vorschläge des Beirates gar nicht richtig umgesetzt worden. Und bei anderen Vorhaben - zum Beispiel bei der Kaufland-Immobilie - habe der Beirat keineswegs schädlich gewirkt, sondern "das Gröbste verhindert", befand SPD-Fraktionschef Hejo Eicker. Er plädierte am nachdrücklichsten dafür, an der Institution festzuhalten. Ihre Sitzungen lieferten wertvolle Anstöße und neue Perspektiven für die Stadtplanung. Der Ausschuss stimmte zudem dafür, die Aufwandsentschädigungen für die Beirats-Mitglieder von 350 auf 400 Euro zu erhöhen. Auch die maximal zu erstattenden Fahrkosten wurden auf 400 Euro angehoben - was Sinn macht, wenn beispielsweise ein Mitglied des Gremiums ein Professor aus Wien ist.

Der Gestaltungsbeirat soll Politik und Verwaltung zu neuen Bauprojekten beraten, er ist mit Experten der Stadt- und Raumplanung und der Architektur besetzt.

(szf)
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