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Geldern
Giftköder an Hartefelds Wasserwerk

Geldern. Vor giftigen Fleischködern im Bereich des Hartefelder Wasserwerks warnt das Gelderner Ordnungsamt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde der Hund eines Spaziergängers durch ein dort ausgelegtes Fleischstück vergiftet. Offensichtlich wurde es extra für herumstromernde Hunde ausgelegt.

Das Tier überlebte die Attacke, weil es innerhalb kürzester Zeit tierärztlich behandelt werden konnte. Obwohl die Umgebung des Wasserwerks untersucht wurde, ist laut Stadt nicht auszuschließen, dass noch weitere Giftköder ausliegen.

Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, Hunde an die Leine zu nehmen. Hinweise zu der Tat erbitten das Gelderner Ordnungsamt unter Tel. 02831 398-205 oder die Polizei unter der Telefonnummer  02831 1250.

Ebenfalls in Hartefeld waren vor rund zwei Jahren Katzen von Giftködern betroffen. Einige Tiere verendeten damals. "Aber ein Zusammenhang mit dem aktuellen Fall besteht wohl nicht", teilte der städtische Pressesprecher Herbert van Stephoudt mit.

In Wachtendonk wurden Hundehalter durch Giftattacken mehrmals in Angst und Schrecken versetzt. Im vergangenen August traf es ein Tier, das auf dem Schoelkensdyck Gift fraß und verendete. Weitere Vorfälle ereigneten sich im Wachtendonker Außenbereich. Im Dezember 2005 waren mit Gift präparierte Brotscheiben nördlich der L 140 zwischen Niers und Nette ausgelegt worden. Zwei Hunde entgingen dem Tod nur knapp.

Im Februar 2006 ging ein Hund an einem Giftköder ein, den er auf dem Nierswanderweg an der L 140 gefressen hatte. Ein weiterer Giftanschlag in Wachtendonk ereignete sich Ende Juli 2007. Ein Hund wurde gerettet, nachdem er an einem vergifteten Fisch geleckt hatte. Die Katze der gleichen Familie, die offenbar Teile des Fisches gefressen hatte, starb. Der oder die Täter wurden nie ermittelt.

Quelle: RP
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