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Geldern
Größtmögliche Potenziale für behinderte Menschen entfalten

Geldern. Führende LVR-Vertreter treffen Kreis Klever Wirtschaftsförderung und den "Chef" der Kreishandwerkerschaft im "Haus Freudenberg".

Transparenz, Kommunikation und Austausch - diese Schlagworte stehen für ein Zusammentreffen von Landschaftsverband Rheinland, Kreishandwerkerschaft, Wirtschaftsförderung und Haus Freudenberg GmbH. In den Räumlichkeiten der Werkstatt am Standort Goch stellten die Teilnehmer die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in den Fokus. Die aus Köln angereiste Landesrätin Professorin Angela Faber, Leiterin des Dezernates Schulen und Integration, sowie Christoph Beyer, Leiter des LVR-Integrationsamtes, konnten sich davon überzeugen, was Werkstätten für Menschen mit Behinderung leisten sowie wo Schnittstellen einerseits zur Schule und andererseits zur freien Wirtschaft bestehen.

Initiiert von Gertrud Kersten, Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland und Fachlehrerin an der Förderschule Haus Freudenberg, war die Zielsetzung klar definiert: "Wir möchten alle Bereiche an einen Tisch bringen, um für Menschen mit Behinderung die größtmöglichen Potenziale entfalten zu können", sagt sie. Ziel sei es, bei den Unternehmen und Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes eine bessere Kenntnis und ein Bewusstsein über die Fähigkeiten behinderter Menschen und die bestehenden Unterstützungsangebote zu schaffen. "Es ist immer schon unser Anliegen gewesen, Brücken zu bauen", schildert Barbara Stephan, Geschäftsführerin der Haus Freudenberg GmbH. "Dass Haus Freudenberg für dieses Treffen ausgewählt wurde, freut uns sehr."

Für die Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve war Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers zu Gast, Achim Zirwes vertrat als Geschäftsführer die Kreishandwerkerschaft. Darüber hinaus gehörte Peter Hohl als Mitglied der Landschaftsversammlung zu der höchst interessierten Runde. Im Ergebnis fanden die Beteiligten zahlreiche Ansatzpunkte, um die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu steigern. Besonders die Information der Betriebe und Unternehmen über moderne technische Entwicklungen, wie beispielsweise ein elektronischer Job-Coach, der Menschen mit Beeinträchtigungen schrittweise anleitet und damit ein selbstständiges Arbeiten ermöglicht, soll weiter verfolgt werden. Darüber hinaus drehten sich die Fachgespräche vor allem um die Zukunft der Inklusion sowie das Bundesteilhabegesetz.

Nach einer fachlichen Führung in den Werkstattbereichen Verpackung/Logistik sowie Holz/Metall am Standort in Goch reiste die Abordnung zum Kennenlernen des Konzeptes in das Freudenberger Café Samocca.

Quelle: RP
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