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Kerken
Gromansfeld: Wie ein Baugebiet wächst

Kerken: Gromansfeld: Wie ein Baugebiet wächst
Die Grundstücke waren schnell verkauft. Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten sind hier angelaufen. FOTO: Picasa
Kerken. In Aldekerk entsteht eine neue Siedlung. Die meisten Grundstücke sind schon verkauft, die ersten Häuser stehen. Ultraleicht-Flieger Friedhelm Essers dokumentiert den Baufortschritt mit Fotos aus der Luft. Von Antje Seemann

Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking blickt nicht ohne Stolz auf die neuen Zahlen aus dem Baugebiet Gromansfeld. 50 Grundstücke für Einfamilienhäuser sind verkauft, acht reserviert, nur noch eines ist zu haben. Bei den Mehrfamilienhausgrundstücken ist aktuell keins mehr frei, zwölf sind verkauft und zwei reserviert. Und das innerhalb von nur zehn Monaten. Möcking: "Das ist in dieser Form wohl einzigartig und bedeutet einen riesigen Erfolg für unsere Gemeinde."

Insgesamt entstehen hier 160 neue Wohneinheiten. Dass der Verkauf so schnell geht, hätte Dirk Möcking vorher nicht gedacht - umso mehr freut ihn dieser Erfolg natürlich: "Es ist schon etwas Außergewöhnliches, ein neues Wohngebiet mit entwickeln zu dürfen und zu sehen, wie dieses Gebiet und damit auch die Gemeinde Kerken wächst."

Friedhelm Essers fliegt mit seinem Ultraleicht-Flieger öfter über den Niederrhein und macht Fotos von oben. Die Luftaufnahme zeigt den ersten Bauabschnitt Gromansfeld, bevor die Bagger angerückt sind. FOTO: Friedhelm Essers

Sehen, wie dieses Wohngebiet wächst und sich entwickelt, kann Friedhelm Essers von den Kerkener Ultraleicht-Fliegern besonders gut. Er steigt einfach in sein kleines Flugzeug und schaut sich von dort das Baugebiet aus der Luft an. Den Fortschritt dokumentiert er mit Fotos, von denen er einige auch öffentlich zugänglich macht. Er sagt: "Die Fotos von oben zeigen sehr viel. Das sieht man meistens von unten gar nicht."

Fliegen und fotografieren macht Friedhelm Essers gerne. Er fliege oft über den Niederrhein und mache Fotos, erzählt er. Manchmal bekommt er aber auch direkte Anfragen oder Tipps, was er mal von oben ablichten könnte. So auch bei dem Gromansfeld. Essers: "Herr Möcking hat mich samstags angerufen und gesagt, dass dort am Montag die Bagger anrücken. Da habe ich direkt am selben Tag noch die Fotos gemacht."

Die ersten Häuser stehen bereits. Weitere werden gebaut. Insgesamt 59 Einfamilienhäuser und 14 Mehrfamilienhäuser sollen im Gromansfeld entstehen. FOTO: Picasa

Zu Essers Fotosammlung werden wohl noch einige Bilder vom Gromansfeld hinzukommen. Weil die Vermarktung der Grundstücke so gut gelaufen ist, denkt die Gemeinde schon an weitere Bauabschnitte. Was maßgeblich zum Erfolg dieses ersten Bauabschnitts geführt hat, ist laut Dirk Möcking, die Qualität des Wohngebietes: schnelles, glasfaserbasiertes Internet, umweltfreundliche Nahwärmeversorgung, Gastronomien, Kindergärten und Grundschulen in der Nähe sowie die kurze Entfernung zum Aldekerker Bahnhof und der Autobahn.

Mehr als die Hälfte der Grundstückskäufer kommt von auswärts, aus Städten wie Krefeld, Kempen und Duisburg, manche aus Oberhausen und Düsseldorf. "Wir haben uns viele Gedanken gemacht, was dieses Gebiet auszeichnen soll", sagt der Bürgermeister. Ein Mehrgenerationen-Quartier soll das Miteinander in der Nachbarschaft stärken und den demografischen Wandel berücksichtigen: "Es gibt einen Gemeinschaftsraum, mit allen möglichen Angeboten. Auch für junge Leute. Die Generationen sollen hier voneinander profitieren." Drei weitere Bauabschnitte wären auf dem Gromansfeld noch möglich. Die muss die Bezirksregierung Düsseldorf allerdings erst noch genehmigen. Die ersten Gespräche dafür sind im Juni dieses Jahres angedacht. Bis hier die Bagger anrollen, dauert es aber wohl noch einige Jahre.

Quelle: RP
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