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Issum
Grüne fürchten Rotstift für Oermter Berg

Issum. Der Ortsverein der Grünen in Rheurdt will im September mit Vertretern der grünen Kreistagsfraktionen sowie den Ratsfraktionen aus den Kommunen des Südkreises Kleve über den Erhalt des Oermter Bergs sprechen. "Wir werden uns am 18. September in der dortigen Begegnungsstätte treffen", erklärt Frank Hoffmann, der Fraktionsvorsitzende der Rheurdter Grünen. Die Kreisverwaltung möchte den bestehenden Vertrag über die Trägerschaft des Oermter Bergs zum Ende 2018 kündigen. Derzeit trägt der Kreis, der auch Eigentümer des Geländes ist, 60 Prozent der Kosten für den Volkspark, jeweils 20 Prozent der Kosten steuern Rheurdt und Issum bei.

Insgesamt betragen die jährlichen Kosten für den Unterhalt rund 135.000 Euro. Landrat Wolfgang Spreen hatte den Gemeinden Rheurdt und Issum insgesamt eine Million Euro als eine Art Abfindung angeboten, doch die Ratsmitglieder in beiden Kommunen haben dies abgelehnt. "Der Kreistag hätte eigentlich am 13. Juli entscheiden sollen, doch nun ist die Sache in den Herbst vertagt worden, und zwar wird nun im Haushaltsausschusses des Kreistages beraten." Und das, meint Hoffmann, klinge stark nach Einsparungen und lasse nichts Gutes erahnen.

"Und es ist keineswegs sicher, dass es im Kreistag eine Mehrheit für den Erhalt des Oermter Bergs geben wird." Indirekt durch die Mittel des Kreises wird auch der Freundes- und Förderkreis Volkspark Oermter Berg finanziert, der die Begegnungsstätte betreibt. "Wir waren überrascht", sagt der Vorsitzende Willi Hüskens. Der Vorstoß des Kreises sei so kurzfristig gekommen.

(s-g)
 
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