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Unsere woche
Haus Riswick im Hochschul-Boot

Geldern. Der Satz der Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Heide Naderer, ist natürlich richtig: "Wir sind nur so gut, wie unsere Studenten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben." Daran werde man arbeiten, das werde man notfalls schärfen, erklärte sie ihrem Besuch aus Berlin, dem Chef der Grünen-Bundestagsfraktion Anton Hofreiter, der die junge Hochschule besucht hatte.

Das hörte der Politiker aus Berlin gerne, der auch die Internationalität der Hochschule lobte. Den Grünen-Politiker interessierten besonders die Studiengänge der Agrarwissenschaften. Und er forderte Forschung ein. Damit rannte Hofreiter ganz weit offen stehende Türen ein: Der Hochschule Rhein-Waal wurde die Forschung schon zur Gründung ins Stammbuch geschrieben - und viele Professoren sind genau deswegen gekommen: Weil sie in modernen Laboren und Instituten forschen können.

Auch das will Naderer künftig ausbauen. Mit im Boot: Haus Riswick, die altehrwürdige landwirtschaftliche Lehr- und Versuchsanstalt. Hofreiter erfuhr auch, dass der Landwirtschaftsstudent in Kleve nicht nur Theorie, sondern auch den Stall von innen kennenlernt, und dass die Söhne und Töchter der hiesigen Höfe inzwischen den Weg an die heimatnahe Hochschule finden. Und dort zugleich die große weite Welt kennenlernen - in den Forschungsprojekten, in den Studierenden aus aller Herren Länder. Ohne dabei die heimische Ackerkrume zu vergessen. Der Lehrgarten nämlich wächst direkt vor den Fenstern der Seminarräume des Klimahauses der Hochschule.

matthias.grass@rheinische-post.de

Quelle: RP
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