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Geldern
Hellmann plädiert für Möbellager

Geldern. Die ehemalige Bürgermeisterkandidatin Hanneke Hellmann, selbst sehr engagiert in der Jugendarbeit, zeigt sich empört über die Haltung von Streetworker Miroslaw Merdzik. Dieser meint, wie berichtet, es gebe genügend Orte für offene Jugendarbeit in Geldern; das alte Möbellager am Holländer See brauche man dafür nicht. "Das Möbellager brauchen wir, um dort mit den Jugendlichen Aktivitäten anzubieten, die sie selber mitgestalten können, wie zum Beispiel Graffitiworkshops, Videoabende, Wettbewerbe für Newcomer-Bands", führt Hellmann aus. Die Gestaltung der Jugendarbeit solle gemeinsam mit den Jugendlichen konzipiert werden "und nicht über die Köpfe hinweg". Daran sei sie selbst gerne zur Mitarbeit bereit. "Wir brauchen das Möbellager, für Subkulturen, die es zum Glück in Geldern noch gibt", befindet sie.

Weiter wendet sich auch Hellmann gegen eigene Treffpunkte für junge Flüchtlinge. Ihrer Erfahrung nach wollten diese mit deutschen Gleichaltrigen zusammensein.

(szf)
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