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Geldern
Herbrand-Gruppe expandiert und will 30 Millionen Euro investieren

Geldern. Ausdehnung nach Krefeld und Mönchengladbach. 30 neue Mitarbeiter in der Verwaltung. Neues Nutzfahrzeugcenter an der Autobahn 44 geplant.

Nachdem sie mehr als ein Jahr darauf hingearbeitet haben, ging für Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand, Geschäftsführer der Herbrand-Gruppe, ein großer Wunsch in Erfüllung. Mit der Expansion in Krefeld und Mönchengladbach biete sich der Herbrand-Gruppe eine einmalige Gelegenheit zum regionalen Wachstum in direktem Anschluss an das bestehende Betreuungsgebiet, heißt es.

Die Ausdehnung des Herbrand-Gebietes nach Krefeld und Mönchengladbach biete Vorteile für Kunden, Mitarbeiter und das Unternehmen. Für die Mitarbeiter wird die vermutlich größte Umstellung sein, künftig mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen und im individuell festgelegten Rahmen selbstständig Entscheidungen zu treffen. Gerade bei der Verkaufsberatung und im Kundendienst seien dadurch die Entscheidungswege kurz, und Vorgänge können schnell und unbürokratisch abgewickelt werden. Daneben profitierten Interessenten, die auf der Suche nach einem Gebrauchtfahrzeug sind, von einem Bestand mit jetzt mehr als 800 ständig vorrätigen Autos.

Zunächst stehen die Herausforderungen des Neuanfangs im Vordergrund. So musste die gesamte IT-Infrastruktur für die Umstellung startklar sein. Nahezu alle Computerprogramme ändern sich, auch die Arbeitsabläufe unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander. Da die Buchhaltung, die Disposition und das Marketing für Krefeld und Mönchengladbach bisher über die Zentrale der Niederlassung abgewickelt wurde, musste das Verwaltungsteam infolge der Ausdehnung des Marktgebiets um mehr als 30 Mitarbeiter erweitert werden. Das bedeutet einen erheblichen Schulungsaufwand.

Um den wachsenden Anforderungen genügen zu können, seien in unmittelbarer Zukunft Investitionen in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro im gesamten Herbrand-Gebiet geplant. Am südlichen Niederrhein plant die Herbrand-Gruppe den Neubau eines weiteren Nutzfahrzeugkompetenzcenters an einem komplett neuen Standort mit strategisch guter Lage an der Autobahn 44.

Quelle: RP
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