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Geldern
Herbstversammlung: Landgard präsentiert positive Zahlen

Geldern. Mitglieder von Landgard trafen sich jetzt in den Regionen zu den Herbstversammlungen für den Bereich Blumen und Pflanzen. Im Rahmen dieser Veranstaltungen informierten Beirat und Geschäftsführung sowie der Vorstand die Mitgliedsbetriebe über die aktuelle Entwicklung.

Auf der größten Herbstversammlung in der Region West in Kevelaer stellte der Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg den Erzeugern den Stand der Restrukturierungsmaßnahmen vor. In diesem Zusammenhang betonte Rehberg noch einmal, dass die im Rahmen der Vertreterversammlung Ende Juni erfolgte Zustimmung der Mitgliedsbetriebe zu einer Eigenkapitalerhöhung durch die Erhöhung des Wertes der Geschäftsanteile der Startschuss für die Anschlussfinanzierung ab März 2016 gewesen sei. Hier ist man aktuell bereits auf der Zielgeraden - inclusive der Zustimmung für die Eigenkapitalerhöhung durch die Mitglieder (die RP berichtete). Darüber hinaus gilt es, die Funktion als vermarktende Erzeugergenossenschaft weiter zu stärken und immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen. Dazu gehört neben der Kundenbindung und -gewinnung vor allem auch die kontinuierliche Entwicklung von aufmerksamkeitsstarken Verkaufsförderungskonzepten für den Handel.

Bei den anstehenden Maßnahmen steht der Bereich Blumen und Pflanzen durch die Gründung der Landgard Fachhandel GmbH & Co. KG im Mittelpunkt. "Das Geschäftsmodell Landgard-Fachhandel wird weiter gezielt ausgebaut", so Armin Rehberg. "Dabei sind die Handlungsfelder vielfältig. Das Spektrum reicht von der Kundenakquise und -bindung über die Sortimententwicklung bis hin zu Frachtkonditionen." Zusätzlich zu Investitionen in die Instandhaltung wurden im gesamten Bereich Blumen und Pflanzen inzwischen neue Prozesse, etwa in den Bereichen Innovationsmanagement und systematische Produktentwicklung, initiiert.

Auch das Thema eCommerce wird immer wichtiger. Bereits seit März können Endverbraucher Blumen und Pflanzen von Landgard-Erzeugern über den Onlineshop eines Kunden kaufen. Dass die Pflanzen dabei tatsächlich bei Landgard bestellt, kommissioniert, verpackt und verschickt werden, ist für den Endverbraucher nicht erkennbar. Denn Landgard fungiert dabei als Lieferant im Hintergrund.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Anlieferverträge kann Landgard Positives vermelden. So konnte die Mitgliederzahl weiter gesteigert werden. Dabei ist trotz starker Internationalisierung der überwiegende Teil der Mitgliedsbetriebe weiterhin in NRW beheimatet. Entsprechend groß ist der Umsatzanteil der Betriebe in der Region West. Hier werden mehr als 60 Prozent der Anlieferumsätze im Bereich Blumen und Pflanzen generiert. Es folgt die Region Nord, gefolgt von den Regionen Süd und Ost. Der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurde in der Region Nord erreicht - plus zehn Prozent.

Quelle: RP
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