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Wachtendonk
In Wachtendonk wird der Verkehr gezählt

Wachtendonk. Zurzeit hat die Wachtendonker Gemeindeverwaltung das Verkehrszählungsmessgerät intensiv im Gebrauch. Denn es sollen möglichst viele Daten gesammelt werden für die Entscheidung, ob die Regelung "Tempo 20" im historischen Ortskern von Wachtendonk wieder rückgängig gemacht werden kann und dann wieder, wie zuvor, Schritt-Tempo gilt. Genau das fordern zahlreiche Bewohner des Ortskerns. Wie berichtet, ist eine Liste mit mehr als 120 Unterschriften bei der Gemeindeverwaltung eingereicht worden.

Die nimmt jetzt den Verkehr ins Visier. "Wir messen noch den ganzen Mai über an den Ausfallstraßen", berichtete Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt gestern auf Anfrage. Ermittelt werden soll das Verkehrsaufkommen insgesamt, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die Richtung und die Art der Fahrzeuge. Zusätzlich werden auch noch am Kindergarten auf dem Wall Zählungen vorgenommen, um die Frequenz der Autofahrten und die Verkehrsbelastung zu ermitteln. Diese Zählung soll laut Aengenendt noch bis Anfang Juni dauern. All diese Daten werden dann zum Straßenverkehrsamt nach Kleve geschickt.

Dort liegt auch die Eingabe der Ortskernbewohner, die sich für die Wiedereinführung der Schrittgeschwindigkeit stark machen. Mit einem vierseitigen Schreiben und vielen Fotos hatte ein Ehepaar, unterstützt durch die Unterschriften, auf die seiner Meinung nach schlechte Verkehrssituation im Ortskern hingewiesen. So sei es an vielen Stellen viel zu eng für Tempo 20, oft seien Gehwege zugeparkt.

Bürgermeister Aengenendt verweist auf die Zuständigkeit der Verkehrsbehörde in Kleve. "Die entscheidet schließlich." Aber das dauere seine Zeit.

(kla)
 
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