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Straelen
Initiative gegen A-40-Lärm sammelt Unterschriften

Straelen. Schon zahlreiche Unterschriften gegen den Lärm von der Autobahn 40 sind gesammelt. Zufrieden sind Heinz Kroll und Bernd Nowack von der Bürgerinitiative Verkehrslärm A 40 aber noch nicht. Ihrer Meinung nach könnten sich mehr Heronger in die an zwölf Stellen in der Ortschaft ausliegenden Listen eintragen.

Sind alle Heronger über die Lärmproblematik des Ortes ausreichend informiert? Resignieren viele Bürger nach dem Motto "Gegen die da oben kann man ja doch nichts machen"? Besteht mangelnde Solidarität zu besonders stark betroffenen Autobahnanliegern? Oder ist es Desinteresse? So hinterfragen die beiden Männer die Zurückhaltung.

Der Autobahnlärm sei in ganz Herongen wahrnehmbar und überschreite an zahlreichen Autobahnanlieger-Wohnungen (Immissionsorten) den gesetzlich zulässigen Grenzwert, sagen sie. Das sei der zuständigen Behörde (Straßen NRW) durch Ortsbegehungen und Stichprobenmessungen bekannt.

Entscheidend ist für die Initiative aber die Beantwortung der Fragen: Warum seien an der gesamten Autobahn 40 Lärmschutzmaßnahmen möglich, auch nachträglich, und warum wurde "trotz dringendem und berechtigtem Bedarf" der Ortsbereich Herongen bisher nicht berücksichtigt?

Die Initiative bittet die Heronger nochmals um Unterschriften; jede einzelne sei wichtig. Die Liste soll an den Straelener Bürgermeister Hans-Josef Linßen übergeben werden. Die Stadt erhalte damit die Legitimation, als amtliche Körperschaft auf dem gesetzlich zulässigen Wege auf die Benachteiligung der Region hinzuweisen und mit dem erforderlichen Nachdruck Lärmschutzmaßnahmen einzufordern. Bezahlen müsse das der Bund als Eigentümer und Betreiber der Autobahn.

(kla)
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