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Issum
Issum und Umgebung in alten und neuen Ansichten

Issum. Wer Lust auf einen Ausflug in die Vergangenheit hat, ist eingeladen, am Ostersonntag und Ostermontag die Ausstellung "Issum und Umgebung in alten und neuen Ansichten" zu besuchen. Diese Ausstellung ist noch bis zum Sonntag, 8. April, im Issumer His-Törchen zu sehen.

An den Osterfeiertagen ist das kleine Museum auch am Sonntag und am Montag von 11 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr geöffnet. Nur am Karfreitag bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist für alle Besucher kostenlos.

Gegenstand der aktuellen Ausstellung sind Einblicke in die Ortsteile der Gemeinde Issum mit Issum und Sevelen und auch die angrenzenden Orte Hoerstgen, Alpen, Bönninghardt, Kapellen und Hamb. Mit Hilfe alter Postkarten und neuer Fotos werden alte Motive aus den jeweiligen Ortsbildern den heutigen Ansichten gegenübergestellt. Oft werden große Unterschiede deutlich, die ein vollkommen verändertes Straßenbild sichtbar machen. Für viele Besucher wird die Reise in die Vergangenheit sicherlich schöne Erinnerungen wecken. Auch für junge Besucher werden die verschiedenen Gegenüberstellungen recht eindrucksvoll sein, da sie ja nur das heutige Ortsbild kennen und so einen Einblick in die längst vergangenen Ortsbilder der Umgebung in früheren Zeiten bekommen, die die Veränderung sehr deutlich machen. Die alten Bilder stammen aus der Zeit zwischen 1895 und 1950. Die ältesten Postkarten sind im Steindruckverfahren hergestellt, so genannte Lithographien. Auch einige Kuriositäten finden sich in der Sammlung, die man heutzutage wohl als Werbeartikel bezeichnen würde. So wird unter anderem eine kleine unscheinbare Andenken-Vase aus der Jahrhundertwende mit Motiv des Issumer Marktes gezeigt.

Ein vielfältiges wirtschaftliches Leben mit Gaststätten und Hotels, markanten Geschäften, den so genannten Tante-Emma-Läden, Molkereien, aber auch Zeitzeichen aus belgischer Besatzung zwischen den Weltkriegen, finden sich auf den Motiven. Bis auf wenige Ausnahmen sind inzwischen sämtliche Gaststätten und Hotels aus den Ortschaften verschwunden. Die Postkarten aus dieser Zeit waren ein beliebtes Werbemedium und wurden oft auch von den Empfängern in aufwendig gestalteten Jugendstil-Alben gesammelt. In der Ausstellung lebt die Vergangenheit auf.

Quelle: RP
 
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