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Issum
Issumer Politik für mehr Geld für Feuerwehr-Ehrenamtler

Issum. Die Aufwandsentschädigungen für die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Issum waren Thema im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde. Die örtliche CDU hatte dazu einen Antrag gestellt. Warum, das erläuterte Fraktionschef Gerd Stenmans gleich zu Beginn der Ausschusses. "Bei der Stärkung des Ehrenamts dürfen wir die Mitglieder der Feuerwehr nicht vergessen", mahnte der Issumer CDU-Fraktionschef.

Zum Hintergrund: Die letzte Anpassung der Aufwandsentschädigung für alle Führungspositionen erfolgte zuletzt 2006. Auch eine neue Festsetzung des Verdienstausfalls der beruflich selbstständigen Ehrenamtlichen der freiwilligen Feuerwehr war Thema im Haupt- und Finanzausschuss. Auch dabei soll eine Anpassung erfolgen, vom Stand 2001 auf den Stand 2016 nach Ermittlung der kommunalen Spitzenverbände und des Verbandes der Feuerwehren in NRW. Fraktionsübergreifend wurde einstimmig für eine Anpassung gestimmt. "Wir als SPD-Fraktion begrüßen die Stärkung des Ehrenamts und sind für eine Umsetzung", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Sascha Kujath. Und Thomas Pieper von der FDP folgerte für seine Fraktion: "Wir können uns dem nur anschließen. Die Umsetzung passt auch für uns." Die Aufwandsentschädigung für die Funktionsträger der freiwilligen Feuerwehr Issum richtet sich nach der Entschädigung, die Ratsmitglieder bekommen. "Da die Höhe der Entschädigung der Ratsmitglieder laufend angepasst wird, sollte die Aufwandsentschädigung für die freiwillige Feuerwehr analog beschlossen werden", heißt es in der Sachdarstellung. Ein Wehrleiter bekäme monatlich 219,10 Euro, so der voraussichtliche Stand 2018, ein Löschzugführer 109,55 Euro.

Die Entscheidung muss am Dienstag, 10. Oktober, noch in der Ratssitzung besprochen werden.

(bimo)
 
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