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Issum
Issumer Rat diskutiert Förderprogramm

Issum. Eigentlich klingt das Förderprogramm "Regionale 2022" ganz gut: Das Land Nordrhein-Westfalen gibt alle zwei bis drei Jahre ausgewählten Regionen die Chance, von Fördertöpfen und Projekten zu profitieren. Im Fokus stehen verschiedene Herausforderungen, wie etwa Urbanisierung, demografischer Wandel oder Wettbewerbsfähigkeit. Die Region soll ihre Stärken, Merkmale und Qualitäten herausarbeiten und Projekte und Initiativen entwickeln. Seit Ende Juni können sich Regionen wieder bewerben.

Vor allem etablierte und gewachsene Kooperationen innerhalb einer Region hätten gute Chancen, bei dem Programm mitzumachen. Als solche Region sehe sich laut Issumer Ratsvorlage sowohl die Region Niederrhein mit den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg wie auch die Euregio Rhein-Waal. Der Nutzen der sogenannten Euregionale seien zum Beispiel innovative Projekte über Landesgrenzen hinweg und mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Aktionen.

Die Regionalagentur Niederrhein in Duisburg würde den Bewerbungsprozess koordinieren. Die gesamte Bewerbung für die Regionale soll rund 50.000 Euro kosten. Die teilen sich die Kreise Kleve und Wesel, die Stadt Duisburg, die Provinz Gelderland sowie die Niederrheinische IHK. Issum sollen durch den Bewerbungsprozess keine Kosten entstehen. Allerdings müssen die beteiligten Kommunen das politisch unterstützen.

Nicht alle Issumer Ratsmitglieder waren direkt davon überzeugt. Vor allem, dass der Gemeinde im weiteren Verlauf Personal- und Sachkosten von maximal 6500 Euro entstehen könnten, störte einige Politiker. Der Rat hat die geplante Bewerbung zur Kenntnis genommen. Endgültig entscheiden will er am 8. Dezember.

(see)
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