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Geldern
"Jugend musiziert"-Preisträger sind hörenswert

Geldern. Mit der Besucherzahl des Preisträgerkonzerts vom Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in der Tonhalle zeigte sich der Kreismusikschulleiter Thomas Dieckmann zufrieden. Das öffentliche Konzert diente der Ehrung der Preisträger. Außerdem konnten die Schülerinnen die Rechtfertigung der ausnahmslos ersten Preise noch einmal einem breiteren Publikum unter Beweis stellen.

Mit 131 Teilnehmern insgesamt war es in diesem Jahr ein kleiner Wettbewerb, davon wurden 89 Wertungen ausgesprochen. "Der Grund für den Rückgang liegt darin, dass die Schüler weniger Zeit für die intensive Vorbereitung haben", meinte Dieckmann. "Deshalb gebührt den Teilnehmenden viel Anerkennung und Bewunderung." Gleichzeitig dankte er den Kollegen für die Sonderproben und die gute Vorbereitung der Schüler. Der Kreismusikschulleiter wies darauf hin, dass aus ensembletechnischen Gründen drei Schülerinnen von den Musikschulen Kleve und Moers als Gäste mitwirkten.

Den Auftakt machte das Duo Lena Riedmüller (Horn) und Uliana Budzinskaya (Klavier) unter besonderen Wettbewerbsbedingungen, da es als Generalprobe für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Detmold in einer Woche gelten sollte. Das Publikum "gehorchte" und applaudierte erst am Ende der drei Vortragsstücke. Viel Gefühl legte das Duo in "Aquarium" von Pascal Proust. Die unterschiedlichen Stimmlagen und Stile brachte das Gesangsduett Emely-Milane Minervini (Sopran) und Charlotte Langner (Mezzosopran) in den Werken "Das Glück" aus op.79 von Robert Schumann, im Wiegenlied von Cleopatra V. Perepelita und in dem Duett von Wolfang Amadeus Mozart Duettino "Via Resti" aus "Le Nozze di Figaro" zum Ausdruck. Sie wurden von Jutta Peuchet am Klavier begleitet.

Mit Andrea Konrath am Klavier stellten sich Julia Weber (Sopran) und Leonie Wagner (Mezzosopran) mit klassischem Liedgut vor. Sie hatten Sehnsucht nach dem Frühling (Mailied von Robert Schumann), erteilten einen musikalischen "Abendsegen" aus Hänsel und Gretel (Engelbert Humperdinck) und "beteten" das "Pie Jesu" aus dem Requiem (Andrew Lloyd Webber). Anne Peuchet (Violoncello) wurde beim Allegro appassionato op. 43 von Camille Saint-Saëns von ihrer Mutter Jutta am Klavier begleitet. Das beschwingte Stück zeigte die typisch französischen romantischen Aspekte auf und setzte einen Schlusspunkt unter ein hörenswertes Konzert mit Künstlern, von denen man sich mehr musikalisches Engagement wünscht.

Die Ehrung durch den Förderverein nahmen Gabriele Krengel und Rainer Helmes vor. Alle Schülerinnen dürfen sich in der kommenden Woche dann auf eine weitere Ehrung durch den Landrat in Kleve freuen.

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