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Geldern
Junge Historiker suchen Material

Geldern. Geschichtskursus des LMG erforscht den Wandel in den 60er Jahren.

Der Projektkursus Geschichte des Lise-Meitner-Gymnasiums bittet um Unterstützung. Die Schüler erforschen den Wandel in Geldern und Umgegend in den 60er Jahren und gehen folgenden Fragen nach: Welche politischen Entscheidungen wurden in der Region getroffen? Wie äußerte sich die modische und kulturelle Rebellion der Jugendlichen in dieser Zeit? Wie gingen die Menschen in der Region mit dem Mauerbau und der Teilung Deutschlands um? Wie erging es den Flüchtlingen und Vertriebenen, die hier ihre neue Heimat suchten? Was war bestimmend für das Alltagsleben? Um diese Fragen zu beantworten, begeben sich sechs Schüler als Forschende in die Zeit zwischen 1960 und 1970. Der Projektkursus wird von Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen sowie dem Historischen Verein tatkräftig unterstützt. In einem Methodenworkshop an der Uni wurden Schrift- und Bildquellen analysiert und interpretiert. Schon zuvor waren die jungen Historiker im Kreisarchiv und im Stadtarchiv in Geldern gewesen und hatten allerlei Akten, Fotos und Zeitungen zu Gesicht bekommen, die jetzt ausgewertet werden sollen.

Projektziel ist eine Ausstellung für die Öffentlichkeit im Juli 2018 im Museum Haus Lawaczeck in Nieukerk. Dann sollen die Arbeitsergebnisse mit vielen Quellen und Exponaten präsentiert werden. Die Ausstellung kann nur mit Hilfe möglichst vieler privater Leihgeber ein Erfolg werden. Deswegen bitten die Jugendlichen die Bevölkerung im Altkreis Geldern um Mithilfe: Wer hat noch alte Tagebücher, Zeitungen, Fotos oder andere Dokumente aus dieser Zeit? Oder gibt es zeittypische Gegenstände, die für die Ausstellung ausgeliehen werden dürfen? Wer helfen kann, melde sich bei Nele Aßmann, Telefon 02831 86085 oder Dana Fiedler, Telefon 02831 87010.

Quelle: RP
 
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