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Geldern
Karnevalszug und "Rudelsingen"

Geldern: Karnevalszug und "Rudelsingen"
Ein dreifaches Helau! Mit dem Zug in Kapellen beginnt am Sonntag der Reigen der Karnevalszüge. Gefeiert wird auch schon am Freitag im Festzelt bei der Warm-up-Party. FOTO: sey (Archiv)
Geldern. Der Straßenkarneval beginnt am Sonntag. Die Karnevalsgemeinschaft für Klein und Groß lädt nach Kapellen ein.

Die Kapellener Karnevalsgemeinschaft für Klein und Groß startet am Freitag 2. Februar, um 19.11 Uhr im Festzelt am Kapellener Markt mit der zweiten Warm-up-Party vor dem Karnevalszug am Sonntag in ihrem 55. Jubiläumsjahr. Der Karnevalsverein und Prinzessin Judith II. erwarten unter anderem Prinzessin Leonie I. mit der KKG Geldern, das Veerter Dreigestirn mit Prinz Günther, Jungfrau Heidi und Bauer Gerd und dem VVK. Zum ersten mal dabei ist die Gruppe "Feel Jeck" aus Wachtendonk. Im Laufe des Abends wird wieder eine Zuggruppenteilnehmerpräsentation stattfinden.

Zum ersten Mal werden die Veranstalter ein Rudelsingen anstimmen. Dafür wurde am vergangenen Samstag ein Liederbuch in den Kapellener Haushalten verteilt.

Weiter geht es am Sonntag, 4. Februar, mit dem legendären Karnevalszug. Der Lindwurm setzt sich um 14.11 Uhr von der Dammerstraße, Hagelkruys in Richtung St.-Bernardin-Straße zum Kapellener Markt in Bewegung, wo Präsident Thorsten Crom die einzelnen Zugteilnehmer vorstellt. Von dort aus biegt der Lindwurm in die Feldstraße, Schanzfeld, Wyenhorst, Lange Straße, Johannesstraße, Beethovenstraße, links in den Steeg, Lange Straße bis zum Markt.

Die Organisatoren betonen: "Wir weisen darauf hin, dass Glasverbot auf der Langen Straße von Einmündung Feldstraße bis zur Einmündung Winnekendonker Straße sowie rund um die Kirche St. Georg, den Marktplatz, die Straße Kapellener Markt bis zur Einmündung Dammerstraße, und zwar jeweils für beide Straßenseiten, in der Zeit von 11 bis 20 Uhr besteht." Auch das Mitführen von mobilen Musikanlagen ist verboten. Das Ordnungsamt sei angewiesen, diese zu konfiszieren. Bürgermeister Sven Kaiser: "In der Vergangenheit ging nicht selten von geworfenen Glasflaschen eine große Gefahr für die Zuschauer an der Zugstrecke aus. Karneval ist auch ein Familienfest. Wir müssen etwas für die Sicherheit tun, und das vergangene Jahr hat deutlich gezeigt, dass diese Maßnahme die Situation verbessert."

Für eine weitere Verbesserung könnten die Anlieger der Zugstrecken selbst sorgen. Dort wurden im Vorjahr - in durchaus freundlicher Absicht - Gläser, vor allem aber Flaschen, ins Publikum gereicht, zum Beispiel bei Feiern im eigenen Vorgarten. Es gilt die deutliche Bitte der Veranstalter, darauf zu achten, dass das Leergut an Ort und Stelle verbleibt.

Quelle: RP
 
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