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Issum
Kinderhilfswerk Gomel sucht Gastfamilien für das Jahr 2017

Issum. Mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl leidet die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten noch immer unter Folgen der erhöhten Radioaktivität. Deshalb möchte das Issumer Kinderhilfswerk Gomel auch im Jahr 2017 Kinder aus dem Gebiet um die weißrussische Stadt Gomel an den Niederrhein einladen, um ihnen einen Aufenthalt in unverstrahlter Umgebung zu ermöglichen. Nachweislich verbessert das die Gesundheit der Kinder und gibt ihnen eine bessere Perspektive für ihr Leben.

Die Kinder wohnen während ihres Aufenthalts in Deutschland bei Gastfamilien. Das Kinderhilfswerk organisiert während dieser Zeit einige Aktionen, an denen die Kinder teilnehmen können. Die Kosten für die Reise, für Visa und Versicherungen übernimmt das Kinderhilfswerk. Darüber hinaus stehen Dolmetscherinnen und eine Ärztin speziell für die Kinder zur Verfügung.

Die erste Gruppe soll sich von Donnerstag, 22. Juni, bis Freitag, 14. Juli 2017 am Niederrhein erholen, die zweite Gruppe von Donnerstag, 13. Juli, bis Freitag, 4. August 2017. Für diese Zeit sucht das Hilfswerk Gastfamilien für Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren, sowie für Dolmetscherinnen und eine Ärztin für die zweite Gruppe.

Wer das Hilfswerk unterstützen möchte und ein oder mehrere Kinder, eine Dolmetscherin oder eine Ärztin bei sich aufnehmen möchte, kann sich an den Vorsitzenden, Manfred Hainke, unter Telefon 02835 92672 melden. Anmeldeschluss für die Ferienaktion ist der 31. Dezember.

Die Finanzierung der Aktionen erfolgt nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Deshalb freut sich das Kinderhilfswerk Gomel auch über jede finanzielle Unterstützung. Weitere Informationen, Ansprechpartner, Anmeldeformulare und Spendenkonten stehen auf der Internetseite www.gomel.de.

Quelle: RP
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